Erbschaftsteuerreform: Vorschläge aus Berlin
Berlin () – Im Streit um die Reform der Erbschaftsteuer schlägt der Steuerexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Stefan Bach, einen lebenslangen Freibetrag für Erben in Höhe von 800.000 Euro vor.
Ein Lebensfreibetrag bei der Erbschaftsteuer sei sinnvoll, sagte er der „Bild am Sonntag“. „Bei einem Lebensfreibetrag von 800.000 Euro für Kinder würde man viele unbedarfte Bürger aus der Erbschaftsteuer herausbekommen, die schlecht planen.“ Sehr Wohlhabende, die mehrfach beschenkt werden, müssten stärker zahlen.
Insgesamt gäbe es weniger Einnahmen, aber mehr Gerechtigkeit, sagte Bach. Der Experte reagierte damit auf einen Vorstoß des SPD-Generalsekretärs Tim Klüssendorf, der einen einheitlichen Lebensfreibetrag für Erben vorgeschlagen hatte. Bach sagte, im Rahmen einer Erbschaftsteuerreform sollten „insbesondere steuerfreie Unternehmensübertragungen im dreistelligen Millionenbereich bis zu Milliarden nicht mehr privilegiert werden – auch nicht über die Verschonungsbedarfsprüfung“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alte und junge Frau sitzen am Strand |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Stefan Bach, Tim Klüssendorf
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Bild am Sonntag, SPD
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Steuerexperte Stefan Bach schlägt einen lebenslangen Freibetrag von 800.000 Euro für Erben vor, um die Erbschaftsteuer gerechter zu gestalten und unbedarfte Bürger zu entlasten, während wohlhabende Erben stärker zur Kasse gebeten werden sollen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Streit um Reform der Erbschaftsteuer
- Vorschlag eines lebenslangen Freibetrags von 800.000 Euro durch Stefan Bach
- Ziel: unbedarfte Bürger von der Erbschaftsteuer befreien
- Reaktion auf Vorstoß von SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf
- Diskussion über Gerechtigkeit und Steuererleichterungen für vermögende Erben
- Thematisierung steuerfreier Unternehmensübertragungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Lebenslanger Freibetrag von 800.000 Euro für Erben vorgeschlagen
- Entlastung unbedarfter Bürger von der Erbschaftsteuer
- Stärkere Belastung sehr Wohlhabender durch Mehrfachbeschenkung
- Weniger Einnahmen für den Staat
- Erhöhung der Gerechtigkeit im Steuersystem
- Steuerfreie Unternehmensübertragungen verlieren Privilegien
- Reform der Erbschaftsteuer wird angestrebt
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Steuerexperten Stefan Bach zitiert, der einen lebenslangen Freibetrag für Erben in Höhe von 800.000 Euro vorschlägt und dessen Aussage zur Gerechtigkeit der Erbschaftsteuer hervorgehoben wird.
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