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Umweltverbände klagen gegen Leag-Umstrukturierung in Brandenburg
Potsdam () – Die Deutsche Umwelthilfe und Greenpeace haben Eilanträge gegen den geplanten Konzernumbau des Braunkohleunternehmens „Leag“ eingereicht. Der Landesvorsitzende der Brandenburger Grünen, Clemens Rostock, begrüßte das juristische Vorgehen der Umweltverbände am Dienstag.
Rostock warnte davor, dass durch die Aufspaltung profitable Geschäftsbereiche abgetrennt werden könnten, während die finanziellen Risiken der Braunkohle auf die Allgemeinheit abgewälzt würden.
Damit drohe ein Milliardengrab für Brandenburgs Steuerzahler. Die Landesregierung habe es versäumt, ausreichend Gläubigerschutz zu beantragen und notwendige Sicherheiten für die Rekultivierung durchzusetzen, sagte Rostock.
Die Brandenburger Grünen fordern die Landesregierung auf, endlich ihre Aufsichtspflicht wahrzunehmen und das Verursacherprinzip durchzusetzen.
Die Leag müsse für die Renaturierungskosten gerade stehen und nicht die Bürger belastet werden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Greenpeace (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, Brandenburger Grünen, Landesregierung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Potsdam, Brandenburg
Worum geht es in einem Satz?
Die Deutsche Umwelthilfe und Greenpeace haben Eilanträge gegen die geplante Umstrukturierung des Braunkohleunternehmens "Leag" gestellt, da sie befürchten, dass profitable Geschäftsbereiche abgetrennt werden und die finanziellen Risiken auf die Allgemeinheit abgewälzt werden, was zu erheblichen Belastungen für die Steuerzahler in Brandenburg führen könnte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Die Auslöser und Hintergründe für das beschriebene Ereignis können stichpunktartig wie folgt zusammengefasst werden:
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Eilanträge gegen LEAG: Die Deutsche Umwelthilfe und Greenpeace haben rechtliche Schritte gegen den geplanten Umbau des Braunkohleunternehmens LEAG eingereicht.
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Bedenken bezüglich der Unternehmensaufspaltung: Der Landesvorsitzende der Brandenburger Grünen, Clemens Rostock, äußert Sorgen, dass bei der Aufspaltung profitable Geschäftsbereiche abgetrennt werden und die finanziellen Risiken der Braunkohle auf die Allgemeinheit übertragen werden.
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Finanzielle Risiken für Steuerzahler: Rostock warnt vor einem möglichen “Milliardengrab” für die Steuerzahler von Brandenburg.
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Versäumnisse der Landesregierung: Kritisiert wird, dass die Landesregierung nicht ausreichend Gläubigerschutz beantragt und Sicherheiten für die Rekultivierung durchgesetzt hat.
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Forderungen nach Verursacherprinzip: Die Brandenburger Grünen fordern eine Durchsetzung des Verursacherprinzips, damit die LEAG für die Renaturierungskosten aufkommt und nicht die Bürger belastet werden.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die Deutsche Umwelthilfe und Greenpeace haben Eilanträge gegen den Konzernumbau der Leag eingereicht.
- Clemens Rostock, Landesvorsitzender der Brandenburger Grünen, unterstützt das juristische Vorgehen.
- Rostock warnt vor der Abtrennung profitable Geschäftsbereiche und der Abwälzung finanzieller Risiken auf die Allgemeinheit.
- Er kritisiert die Landesregierung wegen unzureichendem Gläubigerschutz und fehlenden Sicherheiten für die Rekultivierung.
- Die Brandenburger Grünen fordern die Landesregierung auf, ihrer Aufsichtspflicht nachzukommen und das Verursacherprinzip durchzusetzen.
- Die Leag solle für die Renaturierungskosten verantwortlich sein, nicht die Bürger.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Eilanträge gegen den Konzernumbau der Leag von Greenpeace und Deutscher Umwelthilfe.
- Warnung vor Abtrennung profitabler Geschäftsbereiche.
- Abwälzung finanzieller Risiken der Braunkohle auf die Allgemeinheit.
- Drohung eines Milliardengrabes für Brandenburgs Steuerzahler.
- Versäumnis der Landesregierung, ausreichend Gläubigerschutz zu beantragen.
- Fehlende Sicherheiten für die Rekultivierung.
- Forderung nach Wahrnehmung der Aufsichtspflicht durch die Landesregierung.
- Durchsetzung des Verursacherprinzips gefordert.
- Leag soll für Renaturierungskosten aufkommen, nicht die Bürger.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Clemens Rostock, dem Landesvorsitzenden der Brandenburger Grünen, zitiert.
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