Rheinland-Pfalz wird Pilotland für Verwaltungsdigitalisierung

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Rheinland-Pfalz wird Pilotland für Verwaltungsdigitalisierung

Mainz () – Rheinland-Pfalz übernimmt bundesweit eine Vorreiterrolle bei der Verwaltungsdigitalisierung. Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung hat entschieden, die Zusammenarbeit mit dem Land deutlich zu intensivieren, teilte die Landesregierung am Montag mit.

Ziel ist es, auf Grundlage der rheinland-pfälzischen Erfahrungen eine Blaupause für den flächendeckenden Rollout von Onlinediensten im Rahmen des Einer-für-Alle-Ansatzes (EfA) zu entwickeln.

Digitalministerin Dörte Schall begrüßte die Entscheidung und sagte, Rheinland-Pfalz habe mit seinem zentralisierten und zugleich kommunal abgestimmten Ansatz überzeugt. „Erfolge wie die landesweite Einführung der digitalen Wohnsitzummeldung zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte sie. Die Initiative des Landes sei auch in Berlin auf große Zustimmung gestoßen.

Das Land hatte 2024 das Programm „Modell Rheinland-Pfalz“ gestartet und damit ein strukturiertes Vorgehen für die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes etabliert.

Nach Angaben des Ministeriums konnten bislang 48 Prozent der am häufigsten nachgefragten Verwaltungsleistungen (sogenannte Fokusleistungen) flächendeckend digital verfügbar gemacht werden. Dazu gehören unter anderem Bürgergeld, Handwerksgründung, Kfz-An- und Ummeldung, Wohngeld und Unterhaltsvorschuss.

Mit der im Sommer 2025 erweiterten „EfA-Fertigungsstrecke“ soll künftig auch eine Vielzahl weniger nachgefragter Verwaltungsleistungen entwickelt und landesweit eingeführt werden.

In den kommenden drei Jahren ist die Bereitstellung von rund 120 zusätzlichen Onlinediensten geplant.

Schall sagte im Hinblick auf die Rolle ihres Landes als Vorsitzland der Digitalministerkonferenz, es gehe darum, den Staat zukunftsfest zu machen. „Unsere Erfahrungen aus Rheinland-Pfalz können Mehrwerte erzeugen, die allen Bundesländern zugutekommen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Dörte Schall

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Hier sind die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen:

Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, Landesregierung Rheinland-Pfalz, Digitalministerin Dörte Schall, Modell Rheinland-Pfalz, Onlinezugangsgesetz, Digitalministerkonferenz.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Mainz, Rheinland-Pfalz

Worum geht es in einem Satz?

Rheinland-Pfalz übernimmt eine Vorreiterrolle in der Verwaltungsdigitalisierung und entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Digitales eine Blaupause für den flächendeckenden Rollout von Onlinediensten, basierend auf erfolgreichen Erfahrungen wie der digitalen Wohnsitzummeldung.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die Entscheidung des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung, die Zusammenarbeit mit Rheinland-Pfalz bei der Verwaltungsdigitalisierung zu intensivieren. Rheinland-Pfalz hat durch seinen zentralisierten Ansatz und Erfolge wie die digitale Wohnsitzummeldung überzeugt, was als Vorbild für bundesweite Onlinedienste im Rahmen eines einheitlichen Ansatzes dient.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass Rheinland-Pfalz in der Verwaltungsdigitalisierung eine Vorreiterrolle einnimmt und das Bundesministerium für Digitales die Zusammenarbeit mit dem Land intensivieren möchte. Digitalministerin Dörte Schall äußert positive Rückmeldungen und hebt die landesweiten Erfolge hervor, die auch in Berlin auf Zustimmung gestoßen sind.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Entwicklung einer Blaupause für den flächendeckenden Rollout von Onlinediensten, Flächendeckende digitale Verfügbarkeit von 48 Prozent der Fokusleistungen, Einführung zusätzlicher Onlinedienste, Bereitstellung von rund 120 weiteren Onlinediensten in den kommenden drei Jahren, Erzeugung von Mehrwerten für alle Bundesländer.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Digitalministerin Dörte Schall zitiert. Sie begrüßte die Entscheidung, dass Rheinland-Pfalz bundesweit eine Vorreiterrolle in der Verwaltungsdigitalisierung übernimmt, und betonte die Erfolge wie die digitale Wohnsitzummeldung als Beweis, dass der Land auf dem richtigen Weg sei. Zudem sagte sie, dass die Erfahrungen aus Rheinland-Pfalz Mehrwerte für alle Bundesländer schaffen können.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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