Wirtschaft: Grundstücksmarkt Nordrhein-Westfalen in 2025
Düsseldorf () – Der Grundstücksmarkt in Nordrhein-Westfalen hat sich 2025 deutlich erholt. Das Ministerium des Innern teilte mit, dass im Berichtsjahr 124.201 Kauffälle über bebaute und unbebaute Grundstücke sowie Wohnungs- und Teileigentum mitgeteilt wurden.
Der Geldumsatz betrug 46,01 Milliarden Euro, der Flächenumsatz lag bei 163,09 Quadratkilometern. Das waren rund 11.000 Kauffälle oder 10 Prozent mehr als im Vorjahr.
Der Geldumsatz stieg gegenüber 2024 um rund 5,29 Milliarden Euro oder 13 Prozent.
Die Zahl der Kauffälle nahm in fast allen Teilmärkten stark zu. Ausgenommen blieben Baugrundstücke für den Geschosswohnungsbau, deren Zahl auf dem Niveau des Vorjahres blieb, sowie Baugrundstücke für Gewerbe und Industrie, bei denen die Zahl der Kauffälle weiter zurückging.
Beim Geldumsatz gab es außer bei Baugrundstücken für Gewerbe und Industrie durchweg Zuwächse. Die Preise stagnierten nur bei Baugrundstücken für Gewerbe und Industrie, während sie in allen anderen Teilmärkten stiegen.
Bei unbebauten Baugrundstücken stieg die Zahl der Kauffälle um 18 Prozent, der Geldumsatz um 12 Prozent.
Besonders der Geldumsatz bei Baugrundstücken für den individuellen Wohnungsbau wuchs um 39 Prozent. Die Preise für unbebaute Baugrundstücke für den individuellen Wohnungsbau erhöhten sich im Schnitt um zwei Prozent, die Bandbreite lag bei plus/minus null bis plus 15 Prozent.
Für unbebaute Baugrundstücke für den Geschosswohnungsbau stiegen die Preise um fünf Prozent.
Bei landwirtschaftlichen Grundstücken gab es in den Kreisen einen leichten Preisanstieg von acht Prozent, bei forstwirtschaftlich genutzten Grundstücken von sieben Prozent. Bei bebauten Grundstücken nahm die Zahl der Kauffälle um acht Prozent zu, der Geldumsatz stieg um elf Prozent.
Bei Ein- und Zweifamilienhäusern erhöhte sich der Geldumsatz landesweit um 13 Prozent, die Preise stiegen durchschnittlich um drei Prozent. Die Zahl der verkauften Eigentumswohnungen stieg um elf Prozent, der Geldumsatz um 19 Prozent, die Preise um sieben Prozent.
Die höchsten Baulandpreise für den individuellen Wohnungsbau in mittleren Wohnlagen wurden in Düsseldorf mit 1.100 Euro pro Quadratmeter erzielt.
Bodenpreise ab 650 Euro pro Quadratmeter finden sich in fünf weiteren Städten, hauptsächlich in der Rheinschiene. In einzelnen ländlich strukturierten Gebieten wie der Eifel, dem Sauer- und Siegerland oder Ostwestfalen/Lippe kann erschlossenes Bauland in mittleren Wohnlagen noch für unter 50 Euro pro Quadratmeter erworben werden.
Beim Wohnungseigentum im Erstverkauf in mittlerer Lage wurden die höchsten Preise in Düsseldorf mit rund 7.040 Euro pro Quadratmeter, in Münster mit 6.615 Euro pro Quadratmeter, in Köln mit 6.490 Euro pro Quadratmeter und in Bonn mit 6.295 Euro pro Quadratmeter gezahlt.
Der Grundstücksmarktbericht Nordrhein-Westfalen für den Berichtszeitraum 01.01.2025 bis 31.12.2025 wird jährlich vom Oberen Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Land Nordrhein-Westfalen erstellt und wertet Daten der örtlichen Gutachterausschüsse aus. Er informiert über Umsätze, Preise und Preisentwicklungen auf allen Grundstücksteilmärkten.
Der Bericht und die zugrunde liegenden Daten können unter www.boris.nrw.de kostenlos heruntergeladen werden.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Dächer (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Es kommen keine Personen (vollständige Namen) im Text vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Innenministerium Nordrhein-Westfalen, Ministerium des Innern, Obere Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Land Nordrhein-Westfalen, Gutachterausschüsse, örtliche Gutachterausschüsse, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Der beschriebene Zeitraum ist 01.01.2025 bis 31.12.2025.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
- Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur)
Worum geht es in einem Satz?
Der Grundstücksmarkt in Nordrhein-Westfalen hat sich 2025 deutlich erholt: Es gab rund 10 % mehr Kauffälle (124.201) und einen Anstieg des Geldumsatzes um etwa 13 % auf 46,01 Mrd. Euro sowie des Flächenumsatzes um rund 163,09 km², während die Preise – mit Ausnahme bei Gewerbe- und Industrie-Baugrundstücken – in den meisten Teilmärkten stiegen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Die Zahl der Kauffälle nahm in fast allen Teilmärkten stark zu und der Geldumsatz stieg gegenüber 2024 um rund 13 Prozent.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion oder Berichterstattung von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rund 11.000 Kauffälle oder 10 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr
- Geldumsatz stieg um rund 5,29 Milliarden Euro oder 13 Prozent
- Flächenumsatz stieg auf 163,09 Quadratkilometer
- Zahl der Kauffälle nahm in fast allen Teilmärkten stark zu
- Baugrundstücke für Geschosswohnungsbau blieben in der Zahl auf Vorjahresniveau
- Baugrundstücke für Gewerbe und Industrie verzeichneten einen weiteren Rückgang der Kauffälle
- Geldumsatz wuchs bei Baugrundstücken für Gewerbe und Industrie nicht, ansonsten durchweg
- Preise stagnierten nur bei Baugrundstücken für Gewerbe und Industrie
- In allen anderen Teilmärkten stiegen die Preise
- Unbebaute Baugrundstücke Baugrundstücke für individuellen Wohnungsbau Preissteigerung im Schnitt um 2 Prozent
- Unbebaute Baugrundstücke für den individuellen Wohnungsbau: Geldumsatzanstieg um 39 Prozent
- Unbebaute Baugrundstücke für den Geschosswohnungsbau: Preise stiegen um 5 Prozent
- Unbebaute Baugrundstücke insgesamt: Zahl der Kauffälle um 18 Prozent, Geldumsatz um 12 Prozent gestiegen
- Landwirtschaftliche Grundstücke: leichter Preisanstieg um 8 Prozent
- Forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke: Preisanstieg um 7 Prozent
- Bebaut Grundstücke: Zahl der Kauffälle um 8 Prozent, Geldumsatz um 11 Prozent gestiegen
- Ein- und Zweifamilienhäuser: Geldumsatz um 13 Prozent, Preise im Schnitt um 3 Prozent gestiegen
- Eigentumswohnungen Erstverkauf: Anzahl um 11 Prozent, Geldumsatz um 19 Prozent, Preise um 7 Prozent gestiegen
- Höchste Baulandpreise für den individuellen Wohnungsbau in mittleren Wohnlagen in Düsseldorf mit 1.100 Euro pro Quadratmeter
- Höchste Preise im Erstverkauf von Wohnungseigentum in mittlerer Lage in Düsseldorf rund 7.040 Euro pro Quadratmeter sowie weitere Spitzenwerte in Münster, Köln und Bonn
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, es wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert.
- Grundstücksmarkt in Nordrhein-Westfalen erholt sich - 17. September 2026
- Dax startet nach Fed-Entscheid mit Gewinnen - 17. September 2026
- Frau aus Bergisch Gladbach bei Frontalzusammenstoß in Refrath lebensgefährlich verletzt - 17. September 2026

