Verfassungsrichter: Forderungen nach Linken-Mitsprache werden lauter

Verfassungsrichter: Forderungen nach Linken-Mitsprache werden lauter

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Verfassungsrichter: Forderungen nach Linken-Mitsprache werden lauter

Berlin () – Linken-Chef Jan van Aken hat vor der Sitzung des Wahlausschusses, der in seiner Sitzung am Montagabend die Wahl von drei neuen Richtern am Bundesverfassungsgericht empfehlen soll, die Forderung nach einem Mitspracherecht seiner Partei bekräftigt.

„Die CDU kann nicht ernsthaft glauben, dass wir einfach ihren Vorschlägen zustimmen, ohne dass es überhaupt ein Gespräch über die Wahl von Verfassungsrichterinnen gegeben hat“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Dabei muss es auch um ein Vorschlagsrecht für die Linke gehen.“

Van Aken fügte hinzu: „Ich erwarte, dass die Union zur Wahl der Bundesverfassungsrichter das Gespräch mit uns sucht. Das ist die erste Voraussetzung, wenn sie unsere Stimmen für ihre Vorschläge wollen. Die zweite wird sein, dass sie zustimmungsfähige Vorschläge machen. Falls die Union sich weigert, mit anderen demokratischen Parteien zu sprechen, offenbart sie ein beschränktes Demokratieverständnis.“

Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linke) sagte dem RND: „Jeder, der bei Vernunft ist, weiß, dass CDU und CSU bei der Wahl der Richter zum Bundesverfassungsgericht mit uns reden müssen. Denn sie brauchen im Bundestag eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Die Union muss sich deshalb fragen, ob sie sich den Luxus des Kalten Krieges noch leisten kann. Antikommunistische Allüren sind jedenfalls sinnlos.“

Auch der Justiziar der SPD-Bundestagsfraktion und Parlamentarische Geschäftsführer, Johannes Fechner, hält ein Vorschlagsrecht der Linken bei der Wahl von Richtern am Bundesverfassungsgericht für angemessen.

„Das Vorpreschen der Linken ist ungewöhnlich, denn am Ende zählen bei der Auswahl der Kandidaten sachliche Erwägungen“, sagte er dem RND. „Aber ohne die AfD gibt es die nötigen Zwei-Drittel-Mehrheiten jetzt nur noch mit der Linken. Deshalb schließe ich ausdrücklich nicht aus, dass irgendwann auch ein Vorschlag der Linken zum Zuge kommt.“

Fechner unterstrich überdies die Dringlichkeit. „In Karlsruhe werden Positionen frei“, sagte der SPD-Politiker. „Daher müssen Nachfolger gewählt werden.“ Am Montagabend soll der Wahlausschuss Empfehlungen abgeben. Noch in dieser Woche sollen die Entscheidungen im Plenum fallen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linke-Bundestagsfraktion (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jan van Aken, Bodo Ramelow, Johannes Fechner

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Linke, CDU, CSU, Bundesverfassungsgericht, SPD, AfD, Wahlausschuss, Bundestag, RND.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Ereignisse finden in Berlin statt.

Worum geht es in einem Satz?

Linken-Chef Jan van Aken fordert vor der Sitzung des Wahlausschusses, dass die CDU mit seiner Partei über die Wahl neuer Bundesverfassungsrichter spricht und ein Vorschlagsrecht für die Linke einräumt, da die Union eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag benötigt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses ist die anstehende Wahl von drei neuen Richtern am Bundesverfassungsgericht, bei der die Linke ein Mitspracherecht fordert. Parteichef Jan van Aken und andere Vertreter betonen, dass ohne Gespräche über die Nominierungen keine Zustimmung zu den Vorschlägen der CDU erfolgen könne. Die Notwendigkeit von zwei Dritteln der Stimmen im Bundestag für die Wahl führt zu der Forderung nach Einbeziehung der Linken, um die erforderliche Mehrheit zu sichern.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird berichtet, dass die Linke, vertreten durch Jan van Aken, ein Mitspracherecht bei der Wahl von Verfassungsrichtern fordert und die CDU zur Zusammenarbeit auffordert. Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow und der SPD-Politiker Johannes Fechner unterstützen diese Forderung und betonen die Notwendigkeit, mit der Linken zu verhandeln, um eine benötigte Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag zu erreichen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

Mitspracherecht der Linken, Vorschlagsrecht für die Linke, CDU muss Gespräche suchen, zustimmungsfähige Vorschläge nötig, benötigt Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag, Luxus des Kalten Krieges nicht leistbar, Antikommunistische Allüren sinnlos, mögliche Berücksichtigung eines Vorschlags der Linken, Dringlichkeit bei der Wahl von Nachfolgern, Entscheidungen im Plenum sollen in dieser Woche fallen.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Linken-Chefs Jan van Aken zitiert. Er fordert ein Mitspracherecht seiner Partei bei der Wahl von Verfassungsrichtern und betont, dass die CDU nicht einfach ihre Vorschläge durchsetzen könne, ohne vorherige Gespräche mit der Linken zu führen.

Berlin: Zentrum politischer Debatten

Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern auch ein lebendiges Zentrum politischer Diskussionen. Die Stadt ist häufig Schauplatz wichtiger Entscheidungen, wie zuletzt bei der Wahl neuer Richter am Bundesverfassungsgericht. Hier treffen sich Politiker verschiedener Parteien, um ihre Standpunkte auszutauschen und Kompromisse zu finden. Die Linke fordert zunehmend ein Mitspracherecht und zeigt, wie dynamisch der politische Diskurs in der Stadt ist. In Berlin wird deutlich, dass demokratische Prozesse oft von verschiedenen Interessen und Meinungen geprägt sind.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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