Schwerdtner kritisiert Prioritätensetzung im Koalitionsausschuss

Schwerdtner kritisiert Prioritätensetzung im Koalitionsausschuss

News - Politik - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Schwerdtner kritisiert Prioritätensetzung im Koalitionsausschuss

Berlin () – Linken-Chefin Ines Schwerdtner kritisiert den Koalitionsbeschluss von Schwarz-Rot mit Blick auf die fehlenden Entlastungen von Verbrauchern bei der Stromsteuer scharf.

„Ich hatte ja wenig Hoffnung in diese neue Regierung, aber selbst die wurde enttäuscht“, sagte Schwerdtner am Donnerstag den Sendern RTL und ntv. „Im Koalitionsvertrag steht eben ganz klar, dass auch Verbraucherinnen und Verbraucher von der Stromsteuer entlastet werden. Trotz dieser langen Sitzung wird es auf die lange Bank geschoben, bis wieder finanzieller Spielraum möglich ist.“

Sie sehe deshalb nicht, wie in Zukunft Entlastung kommen soll. Der Haushaltsausschuss, in dem sie selbst sitzt, habe 500 Milliarden Sondervermögen zur Verfügung, das nur in den Militärhaushalt investiert werde. Die Stromsteuer sei zwar „nicht der große Wurf“, aber es wären „eben noch mal 100 Euro im Jahr drauf gekommen. Das heißt, es wäre noch mal ein ganzer Wocheneinkauf für eine Familie gewesen. Die Prioritätensetzung ist einfach komplett falsch.“

Auch der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen, Andreas Audretsch, sieht einen klaren Wortbruch von Schwarz-Rot. „Es war angekündigt, die Stromsteuer zu senken, Familien zu entlasten“, sagte Audretsch. „Die Koalition saß fünf Stunden zusammen und sie hat keine einzige Entscheidung getroffen am Ende. Das ist der nächste große Wortbruch von Friedrich Merz und auch von Lars Klingbeil.“

Die Bundesregierung mache 143 Milliarden Euro Schulden dieses Jahr. Es gebe „zum anderen Geld, was zweckentfremdet wird, was eigentlich für Klimaschutz da war, was jetzt in Gasprojekte gesteckt wird. Und am Ende sagt dann Lars Klingbeil und auch Friedrich Merz, dass jetzt kein Geld mehr da sein soll, um die Stromsteuer für alle zu senken. Das ist absurd“, so Audretsch.

Zur Mütterrente von CSU-Chef Markus Söder sagte Audretsch: „Markus Söder hat sich offensichtlich durchgesetzt. Ich habe überhaupt nichts gegen die Mütterrente, man darf es nur nicht gegeneinander ausspielen. Man kann nicht sagen: auf der einen Seite macht man die Mütterrente und auf der anderen Seite fehlt dann das Geld, um die Stromsteuer für alle zu senken.“

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ines Schwerdtner (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ines Schwerdtner, Andreas Audretsch, Friedrich Merz, Lars Klingbeil, Markus Söder

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linke, Ines Schwerdtner, Schwarz-Rot, RTL, ntv, Haushaltsausschuss, Militärhaushalt, Bundestagsfraktion der Grünen, Andreas Audretsch, Friedrich Merz, Lars Klingbeil, Bundesregierung, CSU, Markus Söder.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Linken-Chefin Ines Schwerdtner und Grünen-Vize Andreas Audretsch kritisieren den Koalitionsbeschluss von Schwarz-Rot scharf, da er keine Entlastungen für Verbraucher bei der Stromsteuer vorsieht, trotz vorheriger Ankündigungen und verfügbarer Finanzmittel.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Kritik von Ines Schwerdtner und Andreas Audretsch ist der Koalitionsbeschluss von Schwarz-Rot, der keine Entlastungen für Verbraucher bei der Stromsteuer vorsieht. Trotz Aufrufen zur Senkung der Steuer und der entsprechenden Ankündigungen im Koalitionsvertrag gibt es keine Entscheidungen zur finanziellen Entlastung, was als Wortbruch der Koalition gewertet wird.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird die scharfe Kritik von Ines Schwerdtner und Andreas Audretsch an der Bundesregierung bezüglich des Koalitionsbeschlusses zur Stromsteuer beschrieben. Beide Politiker bemängeln, dass der versprochene Entlastungsbeschluss für Verbraucher nicht umgesetzt wurde, trotz der finanziellen Möglichkeiten, die vorhanden sind.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Enttäuschung über fehlende Entlastungen, mögliche finanzielle Spielräume werden nicht genutzt, 500 Milliarden Sondervermögen wird nur für den Militärhaushalt verwendet, kein finanzieller Spielraum für die Senkung der Stromsteuer, steigende Schulden der Bundesregierung von 143 Milliarden Euro, zweckentfremdete Gelder, Prioritätensetzung wird als falsch empfunden, Wortbruch von Schwarz-Rot.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel werden Stellungnahmen von zwei Personen zitiert.

Ines Schwerdtner, die Vorsitzende der Linken, kritisiert den Koalitionsbeschluss und sagt: "Ich hatte ja wenig Hoffnung in diese neue Regierung, aber selbst die wurde enttäuscht," und bemängelt, dass die Entlastungen für Verbraucher bei der Stromsteuer auf die lange Bank geschoben werden.

Andreas Audretsch, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Grünen, spricht von einem "klaren Wortbruch" der Koalition und kritisiert, dass trotz einer langen Sitzung keine Entscheidungen getroffen wurden, um Familien zu entlasten.

Berlin – Ein Blick auf die politische Landschaft

Berlin ist nicht nur die politische Hauptstadt Deutschlands, sondern auch ein Schmelztiegel kultureller Vielfalt. Hier treffen Geschichte und moderne Innovation aufeinander, was die Stadt zu einem einzigartigen Ort macht. Die politischen Debatten in Berlin sind oft kontrovers und spiegeln die unterschiedlichen Interessen der Bürger wider. Stakeholder, wie die Linken und die Grünen, kritisieren regelmäßig Regierungsentscheidungen, besonders in Bezug auf soziale Entlastungen. Trotz aller Herausforderungen bleibt Berlin ein Zentrum für politischen Aktivismus und gesellschaftliche Veränderungen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert