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CDU befürchtet weitere iranische Geheimdienstoperationen
Berlin () – Nach der Festnahme eines dänischen Staatsbürgers wegen mutmaßlicher Spionage für den Iran befürchtet der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter noch weitere unentdeckte Fälle.
„Leider bin ich sicher, dass Irans Agenten bereits mögliche Ziele in Europa auskundschaften“, sagte Kiesewetter dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). „Denn das Terrorregime der Mullahs beherrscht Terror auf allen Gefechtsfeldern und nutzt diesen im Innern wie im Ausland dazu, das eigene System zu stabilisieren.“ Die Aktionen richteten sich vorrangig gegen Einrichtungen und Personen Israels und der USA, sagte der Bundestagsabgeordnete weiter. Aber auch Exil-Iraner würden im Fokus sein.
Deutschlands Geheimdienste gehen davon aus, dass Teheran im Ausland ein Netzwerk von mutmaßlich Tausenden Agenten und Handlangern unterhält, auch in Deutschland. Kiesewetter teilt die Einschätzung. Die iranischen Revolutionsgarden hätten überdies „eigene Leute und Netzwerke zu rechts- und linksextremistischen sowie islamistischen Kreisen“, sagte er. Zudem dürfe man das Mobilisierungspotential über Social-Media-Plattformen wie Tiktok nicht außer Acht zu lassen. „Umso wichtiger ist, die Revolutionsgarden endlich als Terrororganisation zu listen, damit Dienste und Behörden deren Operationsmöglichkeiten einschränken können“, sagte Kiesewetter.
Der Geheimdienstkontrolleur Konstantin von Notz (Grüne) mahnte, jetzt „die Alarmbereitschaft hochzuhalten“. Erneut zeige sich, „ernste Bedrohungen für unsere Demokratie, ihrer Institutionen und in Deutschland lebender Menschen gehen längst nicht nur von Russland, sondern auch von anderen autoritären Staaten aus, darunter auch der Iran“, sagte er der Zeitung.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Roderich Kiesewetter am 26.06.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Roderich Kiesewetter, Konstantin von Notz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, Handelsblatt, Bundestag, Iran, Israelis, USA, Exil-Iraner, Deutschlands Geheimdienste, Teheran, iranische Revolutionsgarden, Konstantin von Notz, Grüne, Russland.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 26. Juni 2025.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Deutschland; Teheran, Iran
Worum geht es in einem Satz?
CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter warnte nach der Festnahme eines dänischen Staatsbürgers wegen mutmaßlicher Spionage für den Iran vor weiteren unentdeckten Fällen und betonte, dass Teheran bereits mögliche Ziele in Europa auskundschaftet, während er die Dringlichkeit unterstrich, die iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation zu klassifizieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für die Äußerungen von Roderich Kiesewetter ist die Festnahme eines dänischen Staatsbürgers wegen mutmaßlicher Spionage für den Iran. Diese Ereignisse verdeutlichen die Befürchtungen, dass Iran ein Netzwerk von Agenten in Europa unterhält, um gezielt gegen Israel, die USA und Exil-Iraner vorzugehen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird die Besorgnis über die Bedrohung durch iranische Spionageaktivitäten in Europa geäußert, insbesondere von der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter und dem Grünen-Politiker Konstantin von Notz. Kiesewetter fordert, die iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation einzustufen, während von Notz auf die Notwendigkeit einer erhöhten Alarmbereitschaft hinweist, um ernsthaften Bedrohungen durch autoritäre Staaten zu begegnen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Angst vor weiteren unentdeckten Fällen von Spionage, Auskundschaften möglicher Ziele in Europa durch Irans Agenten, Bedrohung von Einrichtungen und Personen Israels und der USA, Gefährdung von Exil-Iranern, das Mobilisierungspotential über Social-Media-Plattformen, Notwendigkeit, die Revolutionsgarden als Terrororganisation zu listen, und die Erhöhung der Alarmbereitschaft der Sicherheitsbehörden.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Roderich Kiesewetter zitiert. Er äußert, dass er befürchtet, dass Irans Agenten bereits mögliche Ziele in Europa auskundschaften, und betont, dass das Terrorregime der Mullahs seinen Terror sowohl im Inland als auch im Ausland zur Stabilisierung seines Systems nutzt.
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