Hilfsorganisationen gegen Kürzungen bei Entwicklungshilfe

Hilfsorganisationen gegen Kürzungen bei Entwicklungshilfe

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Hilfsorganisationen gegen Kürzungen bei Entwicklungshilfe

() – Vor dem Kabinettsbeschluss über den Bundeshaushalt am Dienstag hat ein breites Bündnis aus 30 Nichtregierungsorganisationen an die schwarz-rote appelliert, die Entwicklungshilfe entgegen dem internationalen Trend nicht zu kürzen.

Die Bundesregierung dürfe den Kurs einiger Geberländer nicht mitgehen, heißt es in dem Aufruf, über den die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ berichten. „Im Gegenteil: Deutschland sollte mit gutem Beispiel vorangehen und andere Länder ermutigen, ebenfalls in eine gerechtere Welt zu investieren“, mahnen die Organisationen.

Radikale Kürzungen, wie sie derzeit in einigen Geberländern zu beobachten seien, machten viele der erzielten Erfolge der Entwicklungspolitik zunichte. „Sie untergraben auch das Vertrauen in die internationale Zusammenarbeit und machen es schier unmöglich, die UN-Nachhaltigkeitsziele bis 2030 zu erreichen“, warnen die NGOs.

„Egal, wie laut einige `Mein Land zuerst` rufen – es gibt keine nationalen Lösungen für globale Herausforderungen“, heißt es in dem Aufruf weiter. „Entweder wir verlieren allein – oder gewinnen gemeinsam“, so die Organisationen. Unterzeichner des Aufrufs sind unter anderem Brot für die Welt, Care Deutschland, Caritas international, Diakonie Katastrophenhilfe, Kindernothilfe, One, Oxfam, Save the Children, die Welthungerhilfe und World Vision.

und SPD haben sich bei ihren Koalitionsverhandlungen darauf geeinigt, die Ausgaben für die Entwicklungshilfe abzusenken. Die konkreten Zahlen will Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) in dieser Woche vorstellen. Am Dienstag wird das Kabinett den Haushalt für das laufende Jahr, die sogenannten Eckwerte für 2026 und die mittelfristige Finanzplanung beschließen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einem Slum (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Brot für die Welt, Care Deutschland, Caritas international, Diakonie Katastrophenhilfe, Kindernothilfe, One, Oxfam, Save the Children, Welthungerhilfe, World Vision

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Vor dem Kabinettsbeschluss über den Bundeshaushalt appellieren 30 NGOs an die Bundesregierung, die Entwicklungshilfe nicht zu kürzen, um internationale Erfolge in der Entwicklungszusammenarbeit zu sichern und die UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist der geplante Kabinettsbeschluss über den Bundeshaushalt, der eine Kürzung der Entwicklungshilfe vorsieht. Ein breites Bündnis von 30 NGOs appelliert an die Bundesregierung, diese Kürzungen nicht vorzunehmen und stattdessen internationale Standards zu setzen, um die Erfolge der Entwicklungspolitik zu sichern und die UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass 30 Nichtregierungsorganisationen vor dem Kabinettsbeschluss über den Bundeshaushalt appellieren, die Entwicklungshilfe nicht zu kürzen. Sie warnen, dass Kürzungen das Vertrauen in die internationale Zusammenarbeit untergraben und die UN-Nachhaltigkeitsziele gefährden könnten, während Union und SPD bereits beschlossen haben, die Ausgaben für Entwicklungshilfe zu senken.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel genannten Folgen oder Konsequenzen sind:

- Zunahme der Radikalen Kürzungen in einigen Geberländern,
- das Nichteinhalten von erzielten Erfolgen der Entwicklungspolitik,
- Untergrabung des Vertrauens in die internationale Zusammenarbeit,
- Unmöglichkeit, die UN-Nachhaltigkeitsziele bis 2030 zu erreichen.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von einem Bündnis aus 30 Nichtregierungsorganisationen zitiert. Sie appellieren an die schwarz-rote Koalition, die Entwicklungshilfe nicht zu kürzen und betonen, dass Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen und andere Länder ermutigen sollte, in eine gerechtere Welt zu investieren.

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Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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