SPD-Generalsekretär will Kassenbeitragsbemessungsgrenzen anheben

SPD-Generalsekretär will Kassenbeitragsbemessungsgrenzen anheben

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SPD-Generalsekretär will Kassenbeitragsbemessungsgrenzen anheben

Berlin () – Angesichts der akuten Finanznot vieler gesetzlicher Krankenkassen plädiert der designierte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf für deutliche höhere Beiträge für Facharbeiter und Gutverdiener. „Wir haben in der Krankenversicherung immer wieder die Diskussion über Beitragsbemessungsgrenzen, wo noch deutlich mehr drin ist. Ich sehe das ja bei meinem eigenen Gehalt“, sagte er der „Bild am Sonntag“. „Da zahle ich den Maximalbeitrag und wäre in der Lage, auch mehr zu zahlen.“

Klüssendorf erhält als Bundestagsabgeordneter monatlich 11.227 Euro Diät. Aktuell liegt die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung bei 5.512 Euro im Monat, in der Rentenversicherung sind es 8.050 Euro. Klüssendorf sagte der „Bild“, die Anhebung müsse in diese Richtung gehen: „Ich will mich jetzt nicht auf eine Zahl festnageln, aber ich finde, dass man sich auf jeden Fall in die Richtung orientieren kann – ohne dass ein großes Ungerechtigkeitsproblem entstehen würde.“

Der SPD-Politiker sprach sich zugleich dagegen aus, aus Kostengründen Leistungen für Versicherte zu streichen: „Über Leistungskürzungen würde ich als Letztes reden.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tim Klüssendorf (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Tim Klüssendorf

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, Bild, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der designierte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf fordert angesichts der finanziellen Not von Krankenkassen eine Erhöhung der Beiträge für Facharbeiter und Gutverdiener, ohne jedoch Leistungen für Versicherte zu kürzen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das Ereignis ist die akute Finanznot vieler gesetzlicher Krankenkassen in Deutschland. Tim Klüssendorf plädiert daher für höhere Beiträge von Facharbeitern und Gutverdienern, um die finanzielle Situation der Krankenversicherung zu verbessern.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel äußert sich Tim Klüssendorf, der designierte SPD-Generalsekretär, zur Finanznot der gesetzlichen Krankenkassen und schlägt höhere Beiträge für Facharbeiter und Gutverdiener vor. Er betont, dass er eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze für angemessen halte, während er gleichzeitig klare Ablehnung gegenüber Leistungskürzungen äußert.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: höhere Beiträge für Facharbeiter und Gutverdiener, Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze, mögliche Ungerechtigkeit durch Beitragsanpassungen, keine Leistungskürzungen für Versicherte.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Tim Klüssendorf, dem designierten SPD-Generalsekretär, zitiert. Er plädiert für höhere Beiträge für Facharbeiter und Gutverdiener in der Krankenversicherung und betont, dass er selbst in der Lage wäre, mehr zu zahlen. Außerdem spricht er sich gegen Leistungskürzungen für Versicherte aus und sieht diese als letzten Ausweg.

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