Krankenkassen: Linke will deutlich höhere Beitragsbemessungsgrenze

Krankenkassen: Linke will deutlich höhere Beitragsbemessungsgrenze

News - Vermischtes - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Gesundheitspolitik in Berlin: Beitragsanpassungen vorgeschlagen

Berlin () – Angesichts der wachsenden Defizite der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) fordert Linken-Chefin Ines Schwerdtner eine sofortige Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze auf 15.000 Euro. „Anstatt über Leistungskürzungen zu reden, müssen wir endlich dafür sorgen, dass die Einnahmen wieder die Kosten decken“, sagte Schwerdtner der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Deshalb muss die Beitragsbemessungsgrenze sofort auf 15.000 Euro angehoben werden und irgendwann ganz fallen.“

Die Beitragsbemessungsgrenze ist der Höchstbetrag des Einkommens, bis zu dem Beiträge erhoben werden. Einkommen oberhalb dieser Grenze bleibt beitragsfrei. „Die gesetzlichen Krankenkassen steuern auf eine Katastrophe zu, wenn die Bundesregierung jetzt nicht handelt.“ Es sei „doppelt ungerecht, wenn eine Angestellte auf ihren gesamten Lohn Beiträge zahlen muss, während für den Chef die Beitragsbemessungsgrenze gilt“, sagte Schwerdtner. „Wir können uns die Privilegien für Besserverdienende nicht mehr leisten.“

Auf die gesetzlichen Krankenkassen kommen nach einer neuen Berechnung der Unternehmensberatung Deloitte Defizite in zwei- bis dreistelliger Milliardenhöhe zu. Daran ändern nach Einschätzung der Berater auch die bislang von der Bundesregierung angedachten Sparmaßnahmen nichts.

Die Beitragsbemessungsgrenze soll nach Plänen des Kabinetts im kommenden Jahr für die gesetzliche Krankenversicherung auf 5812,50 Euro und für die Rentenversicherung auf 8450 Euro steigen. Diese Anpassung folgt jährlich der Lohnentwicklung im Vorjahr.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ines Schwerdtner (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ines Schwerdtner

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linke, Ines Schwerdtner, Rheinische Post, Bundesregierung, Deloitte, Kabinett

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin statt.

Worum geht es in einem Satz?

Ines Schwerdtner, die Linken-Chefin, fordert eine sofortige Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze auf 15.000 Euro, um die finanziellen Defizite der gesetzlichen Krankenversicherung zu beheben und die Ungerechtigkeit zwischen Angestellten und Führungskräften zu beseitigen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Wachsende Defizite der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
  • Forderung nach Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze
  • Ungerechte Beitragsstruktur für Angestellte und Besserverdienende
  • Neue Berechnungen von Deloitte über hohe Defizite
  • Geplante Anpassungen der Beitragsbemessungsgrenze durch die Bundesregierung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Ines Schwerdtner von der Linken fordert Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze auf 15.000 Euro
  • Kritik an Leistungskürzungen, Einsatz für höhere Einnahmen bei den gesetzlichen Krankenkassen
  • Warnung vor einer Katastrophe für die gesetzlichen Krankenkassen ohne schnelleres Handeln der Bundesregierung
  • Ungerechtigkeit zwischen Angestellten und Chefs in Bezug auf Beitragszahlung
  • Deloitte prognostiziert Defizite in zweistelliger Milliardenhöhe für gesetzliche Krankenkassen
  • Bisherige Sparmaßnahmen der Bundesregierung lösen das Problem nicht
  • Geplante Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze auf 5812,50 Euro für 2024

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze auf 15.000 Euro
  • Dringlichkeit für Maßnahmen zur Kostendeckung
  • Warnung vor drohenden Defiziten in Höhe von zwei- bis dreistelligen Milliardenbeträgen
  • Kritik an der Ungerechtigkeit der aktuellen Regelung
  • Anzeichen einer drohenden Katastrophe für gesetzliche Krankenkassen
  • Bedeutung von Maßnahmen gegen Privilegien für Besserverdienende
  • Unwirksamkeit der geplanten Sparmaßnahmen der Bundesregierung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme der Linken-Chefin Ines Schwerdtner, die fordert, die Beitragsbemessungsgrenze auf 15.000 Euro anzuheben und kritisiert die Ungerechtigkeit der aktuellen Regelung.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert