Verkehrspolitik in Deutschland
Berlin () – Weil zu viele Verkehrsteilnehmer während der Fahrt das Mobiltelefon benutzen, wollen Bund und Länder den Einsatz sogenannter Handyblitzer bundesweit ermöglichen. Das berichtet die „Rheinische Post“ unter Berufung auf eine Stellungnahme des Bundesverkehrsministeriums.
Das Ministerium teile die Ansicht der Länder, dass moderne Überwachungstechnologien ein erhebliches Potenzial zur Verbesserung der Regelbefolgung und damit zur Erhöhung der Verkehrssicherheit besitzen, heißt es in dem Papier, aus dem die Zeitung zitiert. Bisher seien mit der Technik der Handyblitzer etwa in Rheinland-Pfalz durchweg positive Erfahrungen gemacht worden.
Die Länder hatten den Bund zuvor aufgefordert, für eine technikoffene und bundesweite Regelung zu sorgen. Andernfalls drohe eine zersplitterte Rechtslage. Handyblitzer erkennen Abmessungen, Form und Farben verschiedener Handymodelle sowie typische Körperhaltungen beim Telefonieren am Steuer.
Die Polizei registriert nach Angaben des ADAC jährlich rund 400.000 Handyverstöße. Die Dunkelziffer ist demnach deutlich höher. Wer am Steuer mit dem Handy erwischt wird, zahlt 100 Euro Bußgeld und erhält einen Punkt in Flensburg.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Keine vollständigen Personennamen vorhanden.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Bund, Länder, Rheinische Post, Bundesverkehrsministerium, Polizei, ADAC
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Deutschland, Rheinland-Pfalz
Worum geht es in einem Satz?
Bund und Länder wollen Handyblitzer bundesweit ermöglichen, um die unerlaubte Handynutzung am Steuer wirksamer zu ahnden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zu viele Verkehrsteilnehmer benutzen während der Fahrt ihr Mobiltelefon
- Die Polizei registriert jährlich rund 400.000 Handyverstöße bei einer deutlich höheren Dunkelziffer
- Positive Erfahrungen mit Handyblitzern etwa in Rheinland-Pfalz
- Forderung der Länder nach einer technikoffenen, bundesweiten Regelung zur Vermeidung einer zersplitterten Rechtslage
- Gemeinsame Einschätzung von Bund und Ländern, dass moderne Überwachungstechnik die Regelbefolgung und Verkehrssicherheit verbessern kann
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die Länder forderten den Bund auf, eine technikoffene und bundesweite Regelung für Handyblitzer zu schaffen, um eine zersplitterte Rechtslage zu vermeiden.
- Das Bundesverkehrsministerium unterstützt die Einschätzung der Länder, dass moderne Überwachungstechnologien die Regelbefolgung und Verkehrssicherheit verbessern können.
- Bund und Länder wollen den Einsatz von Handyblitzern bundesweit ermöglichen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Bund und Länder wollen den bundesweiten Einsatz von Handyblitzern ermöglichen
- Verbesserte Regelbefolgung und erhöhte Verkehrssicherheit werden erwartet
- Ohne bundesweite Regelung droht eine zersplitterte Rechtslage
- Bei Handyverstößen am Steuer werden 100 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg fällig
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, das Bundesverkehrsministerium erklärt in einer zitierten Stellungnahme, dass moderne Überwachungstechnologien ein erhebliches Potenzial zur Verbesserung der Regelbefolgung und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit besitzen.
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