Migrationspolitik in Deutschland
Berlin () – Die Bundesregierung weitet die Abschiebungen nach Afghanistan aus. Ein Charterflug mit 40 afghanischen Männern ist einem Bericht der „Bild“ zufolge am Mittwoch in Kabul gelandet.
Bei den Abgeschobenen handelt es sich laut Informationen aus dem Innenministerium um Straftäter, die wegen schwerer Vergehen verurteilt wurden. Dazu zählen Sexualdelikte, Körperverletzungsdelikte und Drogenhandel. Die meisten Männer wurden direkt aus der Haft abgeschoben.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte der Zeitung: „Straftäter müssen unser Land verlassen. Auch deswegen sind Rückführungen nach Afghanistan regelmäßiger und verlässlicher Bestandteil unserer Migrationspolitik.“ Dobrindt weiter: „Unser Kurs ist klar: Kontrolle, Konsequenz und ein Rechtsstaat, der seine Entscheidungen auch durchsetzt.“
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Afghanistan (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alexander Dobrindt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Bundesregierung, Bild, Innenministerium, CSU
Wann ist das Ereignis passiert?
Am Mittwoch.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Kabul
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesregierung hat 40 wegen schwerer Straftaten verurteilte afghanische Männer nach Kabul abgeschoben und will Rückführungen nach Afghanistan als regelmäßigen Bestandteil ihrer Migrationspolitik ausweiten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Verurteilungen der betroffenen afghanischen Männer wegen schwerer Straftaten wie Sexualdelikten, Körperverletzung und Drogenhandel
- Migrationspolitischer Kurs der Bundesregierung, ausreisepflichtige Straftäter konsequent zurückzuführen
- Ziel des Bundesinnenministers Alexander Dobrindt, Rückführungen nach Afghanistan regelmäßig und verlässlich durchzuführen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verteidigte die Abschiebungen und betonte, Straftäter müssten Deutschland verlassen.
- Er bezeichnete regelmäßige Rückführungen nach Afghanistan als festen Bestandteil der Migrationspolitik und Ausdruck eines konsequent handelnden Rechtsstaats.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Nein.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) betont, dass Straftäter Deutschland verlassen müssten und Rückführungen nach Afghanistan ein regelmäßiger und verlässlicher Bestandteil der Migrationspolitik seien.
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