Politik: Investitionsschutz in Berlin
Berlin () – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat ein neues „Investitionsschutzgesetz“ angekündigt. Damit will er die Voraussetzungen für Vergesellschaftungen und die dafür zu zahlenden Entschädigungen genau regeln und damit erschweren. „Wir werden in einem Investitionsschutzgesetz deutlich machen, dass willkürlicher linker Vergesellschaftungs-Fetisch mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist“, sagte Dobrindt der „Bild“.
Nach seinen Angaben soll das Gesetz drei zentrale Vorgaben enthalten: Erstens sollen bei Verstaatlichungen Entschädigungen ausschließlich zum Verkehrswert möglich sein. Dieser müsse durch ein Wertgutachten ermittelt werden. Zweitens soll die Entschädigung unmittelbar in Geld erfolgen.
Drittens soll eine Vergesellschaftung nach Dobrindts Plänen nur möglich sein, wenn ihre Notwendigkeit ausdrücklich nachgewiesen wird. Zuvor müssten andere Maßnahmen wie Investitionen in den Wohnungsbau oder dessen Förderung vollständig ausgeschöpft worden sein.
Die Bundesregierung hatte sich auf ein solches Gesetzesvorhaben geeinigt, um Vergesellschaftungen auf Landesebene zu erschweren. Auslöser sind die Pläne einer möglichen rot-grün-roten Regierung in Berlin, große Wohnungsbaukonzerne zu vergesellschaften, wie es dort auch ein Volksentscheid forderte.
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Alexander Dobrindt (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alexander Dobrindt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
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Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt kündigt an, mit einem neuen „Investitionsschutzgesetz“ Vergesellschaftungen in Deutschland durch strengere Regeln zu Entschädigung (nur Verkehrswert per Gutachten, Auszahlung in Geld) und Nachweispflichten sowie die vorherige Ausschöpfung anderer Maßnahmen deutlich zu erschweren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Pläne einer möglichen rot-grün-roten Regierung in Berlin, große Wohnungsbaukonzerne zu vergesellschaften, wie es dort auch ein Volksentscheid forderte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- In dem Artikel wird beschrieben, dass die Bundesregierung sich auf das Gesetzesvorhaben geeinigt hat, um Vergesellschaftungen auf Landesebene zu erschweren
- Als Auslöser werden die Pläne einer rot-grün-roten Regierung in Berlin genannt, große Wohnungsbaukonzerne zu vergesellschaften
- Weitere Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden nicht dargestellt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Entschädigungen bei Verstaatlichungen werden auf den Verkehrswert beschränkt
- Verkehrswert muss durch ein Wertgutachten ermittelt werden
- Entschädigung soll unmittelbar in Geld erfolgen
- Vergesellschaftungen werden nur bei ausdrücklich nachgewiesener Notwendigkeit möglich
- Vor einer Vergesellschaftung müssen andere Maßnahmen wie Investitionen in den Wohnungsbau oder dessen Förderung vollständig ausgeschöpft sein
- Vergesellschaftungen auf Landesebene werden erschwert
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt wird mit der Aussage zitiert: „Wir werden in einem Investitionsschutzgesetz deutlich machen …“.
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