Linke kritisiert Zusammensetzung von Rentenkommission

Linke kritisiert Zusammensetzung von Rentenkommission

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Rentenpolitik in Deutschland: Kritik

Berlin () – Die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im , Heidi Reichinnek, hat die Rentenkommission der scharf kritisiert. Diese bestehe aus Politikern und Professoren, „die von ihren eigenen Empfehlungen größtenteils unberührt bleiben und Betroffene außen vor lassen“, sagte Reichinnek dem „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe).

Zudem verurteilte sie die Rentenpläne der als „fatalen “ und forderte eine 180-Grad-Wende hin zu einem gerechteren System. Die Altersarmut breite sich immer weiter aus, sagte sie. Das sei in einem reichen Land wie Deutschland eine echte Schande.

Vorschläge wie die Kopplung der Regelaltersgrenze an die Lebenserwartung verschärften soziale Ungleichheiten drastisch und sorgten dafür, dass die Schere zwischen Arm und Reich im Alter noch weiter auseinandergehe, so die Linken-Politikerin.

Hintergrund der Kritik sind die Empfehlungen der Rentenkommission, die unter anderem vorsehen, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren („Rente mit 63“) abzuschaffen und die Altersgrenze für den Renteneintritt anzuheben.

Um die Pläne zu stoppen, will die Linksfraktion nun mit drei parlamentarischen Anträgen Änderungen an den Reformen erzwingen. Die Partei fordert unter anderem, die „Rente mit 63“ beizubehalten. Den Angaben der Linken zufolge landen 50 Prozent der Frauen und 20 Prozent der , die diese Rentenart beziehen, unter der Armutsgefährdungsschwelle. Damit sei das Argument der Kommission widerlegt, von dem Modell profitierten vor allem Besserverdiener.

Zudem warnt die Linksfraktion in den Anträgen vor einer Erhöhung des Renteneintrittsalters. Auch die von der Kommission empfohlene Abschaffung des Blockmodells für die Altersteilzeit sowie eine Erhöhung der Altersgrenze dafür von 55 auf 58 Jahre müssten gestoppt werden.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Vorstellung Abschlussbericht der Rentenkommission (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Heidi Reichinnek

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linkspartei, Bundestag, Rentenkommission, Bundesregierung, Linksfraktion, dts Nachrichtenagentur, „Neuen Osnabrücker Zeitung“

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum (Ereignis): Mittwochausgabe (konkret kein Datum genannt).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Heidi Reichinnek (Linkspartei) kritisiert die Rentenkommission der Bundesregierung scharf, bezeichnet die geplanten Rentenreformen als „fatalen Fehler“, warnt vor zunehmender Altersarmut und fordert mit drei parlamentarischen Anträgen die Beibehaltung der „Rente mit 63“ sowie das Stoppen der Anhebung von Renteneintrittsaltern und weiterer Abbaupläne.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Empfehlungen der Rentenkommission der Bundesregierung zur Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren („Rente mit 63“)
  • Anhebung der Altersgrenze für den Renteneintritt
  • Vorschlag, die Regelaltersgrenze an die Lebenserwartung zu koppeln

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Heidi Reichinnek kritisiert die Rentenkommission der Bundesregierung scharf
  • Die Öffentlichkeit werde durch den Reformkurs mit zunehmender Altersarmut konfrontiert
  • Die Rentenpläne werden als „fataler Fehler“ verurteilt und eine 180-Grad-Wende gefordert
  • Die Linksfraktion will die Reformen mit drei parlamentarischen Anträgen stoppen
  • Die Linken fordern, die „Rente mit 63“ beizubehalten
  • Die Linksfraktion warnt vor einer Erhöhung des Renteneintrittsalters und weiteren Änderungen wie der Abschaffung des Blockmodells sowie höheren Altersgrenzen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Altersarmut breitet sich weiter aus
  • 180-Grad-Wende hin zu einem gerechteren Rentensystem gefordert
  • Soziale Ungleichheiten werden durch die Kopplung der Regelaltersgrenze an die Lebenserwartung drastisch verschärft
  • Die Schere zwischen Arm und Reich im Alter geht weiter auseinander
  • Reformen sollen durch drei parlamentarische Anträge gestoppt und geändert werden
  • Forderung nach Beibehaltung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren
  • Verweis auf hohe Armutsgefährdung unter Beziehenden der abschlagsfreien Rente
  • Warnung vor Erhöhung des Renteneintrittsalters
  • Forderung, die Abschaffung des Blockmodells für Altersteilzeit zu stoppen und die Altersgrenze dafür nicht anzuheben

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Bundestag, Heidi Reichinnek, wird mit ihrer Kritik zitiert (“… sagte Reichinnek …”).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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