Politische Lage in Sachsen-Anhalt
Magdeburg () – Eine gute Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wird die AfD im „Politbarometer“ des ZDF etwas schwächer eingeschätzt als von anderen Umfrageinstituten – aber dennoch klar als stärkste Kraft.
Wenn schon am nächsten Sonntag Landtagswahl wäre, käme die AfD demnach auf 40 Prozent, die CDU auf 23 Prozent. Die Linke liegt in dem am Freitag veröffentlichen „Politbarometer“ bei 13 Prozent, die SPD bei 9 Prozent, die FDP bei 3 Prozent, die Grünen bei 6 Prozent und das BSW bei 3 Prozent. Die anderen Parteien erhielten zusammen 3 Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde.
Aufgrund dieser Zahlen bräuchte die AfD für eine parlamentarische Mehrheit einen Koalitionspartner. Eine Regierung aus allen, nach dieser Projektion im Parlament vertretenen Parteien außer der AfD ‒ also eine Koalition aus CDU, Linke, SPD und Grünen – hätte eine Mehrheit.
Bei der Frage, wen man lieber als Ministerpräsidenten hätte, Sven Schulze von der CDU oder Ulrich Siegmund von der AfD, liegt Schulze mit 48 Prozent klar vor Siegmund mit 32 Prozent (Rest zu 100 Prozent: „weder noch“, „kenne nicht“ oder „weiß nicht“). Dieser Vorsprung resultiert vor allem daraus, dass Siegmund von fast keinem Anhänger von CDU, Linke, SPD und Grünen präferiert wird.
Erstellt hatte die Umfrage für das ZDF wie immer die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen. Die Interviews wurden vom 25. bis 27. August unter 1.053 Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt telefonisch und online erhoben.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Wahlplakat vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Sven Schulze, Ulrich Siegmund
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
AfD, CDU, Die Linke, SPD, FDP, Grüne, BSW, ZDF, Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum: Die Interviews wurden vom 25. bis 27. August erhoben.
Ereignis-/Veröffentlichungszeitpunkt: Das Politbarometer wurde am Freitag veröffentlicht (ohne konkretes Datum).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Magdeburg, Sachsen-Anhalt
Worum geht es in einem Satz?
Eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sieht das ZDF-„Politbarometer“ die AfD trotz leicht schwächerer Einschätzung weiterhin klar vorn (40%), während CDU (23%), Linke (13%), Grüne (6%), SPD (9%), FDP (3%) und BSW (3%) dahinter liegen und bei der Ministerpräsidentenfrage Sven Schulze (CDU) deutlich vor Ulrich Siegmund (AfD) liegt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Eine gute Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wird die AfD im „Politbarometer“ des ZDF etwas schwächer eingeschätzt als von anderen Umfrageinstituten, bleibt aber klar stärkste Kraft
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Im Artikel wird beschrieben, wie die AfD im Politbarometer des ZDF im Vergleich zu anderen Umfrageinstituten etwas schwächer eingeschätzt wird, aber dennoch als stärkste Kraft gilt
- Es wird die Präferenz für den Ministerpräsidenten zwischen Sven Schulze (CDU) und Ulrich Siegmund (AfD) dargestellt, ohne Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien zu beschreiben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Für eine parlamentarische Mehrheit wäre ein Koalitionspartner für die AfD erforderlich
- Eine mögliche Regierung könnte aus allen im Parlament vertretenen Parteien außer der AfD bestehen also eine Koalition aus CDU Linke SPD und Grünen
- Der CDU Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten hätte in der Präferenzfrage eine klare Mehrheit gegenüber dem AfD Kandidaten
- Der Vorsprung in der Präferenzfrage würde vor allem daraus resultieren dass kaum Anhänger der übrigen Parteien den AfD Kandidaten präferieren
- Die politische Ausgangslage würde die AfD als stärkste Kraft positionieren
- Eine Regierungsbildung ohne AfD wäre rechnerisch möglich bei einer Koalition aus CDU Linke SPD und Grünen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein.
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