Verbraucherzentralen: Mehrheit gegen Mehrwertsteuer auf Gemüse

Verbraucherzentralen: Mehrheit gegen Mehrwertsteuer auf Gemüse

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Verbraucherzentralen: Mehrheit gegen Mehrwertsteuer auf Gemüse

Berlin () – Eine große Mehrheit der Deutschen fordert die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte, wie eine eine Studie im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) nahelegt. Das berichten die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Dienstagausgaben). Mehr als neun von zehn der Befragten (91 Prozent) halten es demnach für sehr oder eher sinnvoll, die Mehrwertsteuer auf gesunde Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte von sieben Prozent auf null zu senken.

Die Hälfte der Befragten (50 Prozent) gibt an, dass ihnen gesunde Lebensmittel wie frisches Obst und Gemüse oftmals zu teuer sind. Mehr als vier von zehn (44 Prozent) berichten, dass sie sich aufgrund gestiegener Lebensmittelpreise beim Kauf gesunder Lebensmittel oft einschränken müssen. Besonders betroffen sind der Studie zufolge Haushalte mit niedrigem Einkommen. So müssen sich gut zwei Drittel (68 Prozent) der Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter 2.000 Euro beim Kauf gesunder Lebensmittel aufgrund gestiegener Lebensmittelpreise oft einschränken.

„Gesunde Ernährung darf nicht ausschließlich als Frage der Eigenverantwortung betrachtet werden“, sagte Michaela Schröder, Geschäftsbereichsleiterin Verbraucherpolitik im VZBV, den Zeitungen. Die Studie mache deutlich, dass Verbraucher von der Politik erwarten, dass sie „gesunde Ernährung gezielt fördert – durch bessere Rahmenbedingungen, faire Preise und klare Informationen“.

Fast neun von zehn der Befragten (89 Prozent) sprechen sich für strengere Werbebeschränkungen für Produkte mit viel Fett, Zucker und Salz zum Schutz von Kindern aus. Die deutliche Mehrheit (79 Prozent) befürwortet eine Abgabe auf stark zuckerhaltige Getränke, um Hersteller gegebenenfalls zu motivieren, den Zuckergehalt zu reduzieren.

Befragt wurden 1.001 Personen ab 16 Jahren in Deutschland durch die IFH Köln unter Nutzung eines Online-Access-Panels.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Erdbeeren im Supermarkt (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Michaela Schröder

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Redaktionsnetzwerk Deutschland, IFH Köln.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebene Studie und das Ereignis finden in Deutschland statt.

Worum geht es in einem Satz?

Eine Mehrheit der Deutschen (91 Prozent) fordert die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte, da viele gesunde Lebensmittel als zu teuer empfunden werden, und es besteht zudem der Wunsch nach strengeren Werbebeschränkungen für ungesunde Produkte sowie einer Abgabe auf zuckerhaltige Getränke.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die steigende Belastung der Haushalte durch hohe Lebensmittelpreise, die insbesondere gesunde Ernährung erschweren. Eine Studie des Verbraucherzentrale Bundesverbands zeigt, dass eine Mehrheit der Deutschen die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte fordert, um gesunde Lebensmittel erschwinglicher zu machen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt, dass eine überwältigende Mehrheit der Deutschen die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte fordert und dass viele Befragte gesunde Lebensmittel als zu teuer empfinden. Michaela Schröder vom VZBV betont, dass die Politik gefordert sei, gesunde Ernährung durch bessere Rahmenbedingungen zu fördern, während auch strenge Werbebeschränkungen für ungesunde Produkte und eine Abgabe auf zuckerhaltige Getränke große Unterstützung finden.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte, Senkung der Mehrwertsteuer auf null, finanzielle Entlastung für Verbraucher, verbesserter Zugang zu gesunden Lebensmitteln, Einschränkung beim Kauf gesunder Lebensmittel für viele Haushalte, besonders für Haushalte mit niedrigem Einkommen, Erwartung der Verbraucher an die Politik, Förderung gesunder Ernährung, strengere Werbebeschränkungen für ungesunde Produkte, Abgabe auf stark zuckerhaltige Getränke.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Michaela Schröder, der Geschäftsbereichsleiterin für Verbraucherpolitik im VZBV, zitiert. Sie betont, dass „gesunde Ernährung nicht ausschließlich als Frage der Eigenverantwortung betrachtet werden darf“ und fordert von der Politik, gesunde Ernährung durch bessere Rahmenbedingungen, faire Preise und klare Informationen zu fördern.

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