Bundesregierung will keine Debatte über Streeck

Politik: Bundesregierung zum Leihmutter-Vorwurf in Berlin

Berlin () – Nach dem Rücktritt von Jens Spahn (CDU) als Unionsfraktionschef sieht die Bundesregierung keinen Handlungsbedarf beim Bundesdrogenbeauftragten Hendrik Streeck (CDU), der ebenfalls die Dienste einer Leihmutter in den USA in Anspruch genommen haben soll.

Die Bundesregierung werde sich „an einer Debatte um Herrn Streeck nicht beteiligen“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag auf Anfrage der . „Die Elternschaft von Professor Streeck und die Geburt eines Sohnes wurde von ihm bestätigt, nicht mehr“, sagte Kornelius. „Es gibt also keine öffentliche Äußerung über die Umstände und das ist insofern auch zum Schutz des Kindes weiter familiäre Privatsphäre, die wir auch zu respektieren bitten.“ Bei Streeck sei daher „kein Vorwurf der Doppelmoral zu erkennen“, so der Regierungssprecher.

Die „Bunte“ hatte im April berichtet, dass Streeck und sein Mann Eltern eines Sohnes geworden seien, das in den USA geboren worden sein soll. Das Magazin zitierte den Drogenbeauftragten der Bundesregierung mit den Worten: „Ja, wir können bestätigen, dass wir Eltern geworden sind. Wir sind von Herzen überglücklich über die Geburt unseres Sohnes. Plötzlich ist da noch einmal ein ganz neuer Sinn in unserem Leben“.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte am Samstag den Rücktritt von Jens Spahn als „richtig“ und „unvermeidlich“ bezeichnet und ergänzt: „Glaubwürdigkeit ist in der Politik das höchste Gut.“ Spahn hatte sich in der Vergangenheit dafür eingesetzt, dass das Leihmutter-Modell in Deutschland illegal bleibt. Dies war auch noch einmal auf dem CDU-Bundesparteitag im Frühjahr bestätigt worden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hendrik Streeck (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Bundesregierung will keine Debatte über Streeck

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Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jens Spahn, Hendrik Streeck, Stefan Kornelius, Friedrich Merz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesregierung, Jens Spahn, CDU, Union, Unionsfraktionschef, Bundesdrogenbeauftragter, Hendrik Streeck, Stefan Kornelius, dts Nachrichtenagentur, Professor Streeck, Bunte, Friedrich Merz, CDU-Bundesparteitag

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum:Montag (im Text steht „am Montag“; keine konkrete Datumsangabe)
Ereignisse davor (Bericht der „Bunte“):im April (ohne Jahresangabe)

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Unionsfraktionschef sieht die Bundesregierung bei dem Bundesdrogenbeauftragten Hendrik Streeck (CDU) keinen Handlungsbedarf, obwohl er laut Berichten die Dienste einer Leihmutter in den USA in Anspruch genommen haben soll.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rücktritt von Jens Spahn (CDU) als Unionsfraktionschef
  • Behauptung, dass Hendrik Streeck (CDU) die Dienste einer Leihmutter in den USA in Anspruch genommen haben soll
  • Bestätigung der Elternschaft und Geburt eines Sohnes durch Streeck, berichtete Privatsphäre zu den Umständen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesregierung äußert, sie werde sich nicht an einer Debatte um Hendrik Streeck beteiligen
  • Regierung betont, es gebe keinen Vorwurf der Doppelmoral, da Streecks Elternschaft von ihm bestätigt worden sei
  • Schutz des Kindes und familiäre Privatsphäre werden als Grund für Zurückhaltung angeführt
  • CDU-Politik nimmt den Rücktritt von Jens Spahn als richtig und unvermeidlich wahr, wobei Glaubwürdigkeit als zentrales Argument genannt wird

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf beim Bundesdrogenbeauftragten Hendrik Streeck
  • Keine öffentliche Debatte über Streeck
  • Bestätigte Elternschaft ohne öffentliche Angaben zu den Umständen
  • Wahrung und Schutz der familiären Privatsphäre des Kindes
  • Kein Vorwurf der Doppelmoral laut Regierungssprecher

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte laut Artikel auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur, die Bundesregierung wolle sich nicht an einer Debatte um Hendrik Streeck beteiligen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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