Linke schlägt Bodenpreisdeckel gegen hohe Baukosten vor

Politik: Baukosten und Bodenpreise in Berlin

Berlin () – Die Linke kritisiert, dass der Plan der Bundesregierung zur Senkung der Baukosten an den tatsächlichen Problemen vorbeigehe.

„Die Bundesregierung verabschiedet einen Aktionsplan zur Senkung der Baukosten, ohne die größte Herausforderung für bezahlbaren Neubau zu benennen: die Bodenpreise“, sagte die baupolitische Sprecherin der Fraktion, Katalin Gennburg, dem Nachrichtenportal „T-Online“. Sie habe bei der Bundesregierung nachgefragt, in welchem Umfang Baulandpreise am Bau gestiegen sind.

Die Antworten der Bundesregierung zeigen teils erhebliche Kostensteigerungen. Kostete ein Quadratmeter Bauland 2021 noch rund 244 Euro, waren es 2024 schon 283 Euro. Das Bauministerium weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass die Baulandstatistik methodisch neu konzipiert wurde, sodass die Werte ab 2021 nur eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar sind.

Die Linken-Politikerin forderte die Bundesregierung auf, einen Bodenpreisdeckel zu erlassen. „Die Bodenpreise müssen sinken, um Städte und Gemeinden sozial und ökologisch zu gestalten und bezahlbaren Neubau zu ermöglichen“, sagte Gennburg. Sie halte den Kurs der Regierung für falsch. „Statt regulierend in die Marktpreise einzugreifen, mobilisiert die Bundesregierung mit Bau-Turbo und Baugesetzbuchnovelle noch mehr privates Bauland.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Neubau mit Wärmepumpe (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Linke schlägt Bodenpreisdeckel gegen hohe Baukosten vor

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Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Katalin Gennburg

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die Linke, Bundesregierung, Fraktion (Die Linke), T-Online, Bauministerium

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Linke kritisiert den Aktionsplan der Bundesregierung zur Senkung der Baukosten, weil er die aus ihrer Sicht zentrale Ursache steigender Bodenpreise nicht adressiere, und fordert einen Bodenpreisdeckel statt weiterer Maßnahmen zur Mobilisierung privaten Baulands.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kritik der Linken an einem Aktionsplan zur Senkung der Baukosten ohne Benennung der größten Herausforderung für bezahlbaren Neubau: Bodenpreise
  • Nachfrage der Fraktion bei der Bundesregierung, in welchem Umfang Baulandpreise am Bau gestiegen sind
  • Antworten der Bundesregierung mit teils erheblichen Kostensteigerungen bei Bauland (Quadratmeterpreise von 2021 bis 2024)

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die Linke kritisiert die Bundesregierung dafür, dass der Aktionsplan zur Senkung der Baukosten nicht die Bodenpreise als größte Herausforderung für bezahlbaren Neubau adressiert.
  • Laut der Linken zeigen die Antworten der Bundesregierung erhebliche Kostensteigerungen bei Baulandpreisen.
  • Die Linke fordert einen Bodenpreisdeckel und argumentiert, Bodenpreise müssten sinken, um sozial und ökologisch gestaltete Städte sowie bezahlbaren Neubau zu ermöglichen.
  • Die Linke hält den Kurs der Bundesregierung für falsch und wirft ihr vor, statt regulierend in Marktpreise einzugreifen, durch Bau-Turbo und Baugesetzbuchnovelle mehr privates Bauland zu mobilisieren.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Steigende Bodenpreise als Ursache für höheren Aufwand und höhere Kosten im bezahlbaren Neubau
  • Unzureichende Wirkung des Aktionsplans zur Senkung der Baukosten wegen fehlender adressierter Kernprobleme
  • Belastung für Städte und Gemeinden bei der sozial und ökologisch ausgerichteten Stadtentwicklung
  • Geringere Verfügbarkeit von bezahlbarem Neubau für breite Bevölkerungsschichten
  • Fehlende Regulierung der Marktpreise mit der Folge, dass privates Bauland weiter stärker mobilisiert und verteuert werden kann

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Katalin Gennburg (Die Linke) wird mit mehreren Zitaten/Statements gegenüber dem Nachrichtenportal „T-Online“ genannt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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