Baulandpreise in Deutschland: Anstieg und Folgen
Berlin () – Die Preise für Bauland sind in Deutschland in den vergangenen rund zehn Jahren stark gestiegen – in der Spitze fast um das Zehnfache. Besonders deutlich war der Anstieg in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern), Darmstadt (Hessen) und Hamm (Nordrhein-Westfalen).
Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Politikerin Caren Lay hervor, über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ berichten. Dabei wurde aufgeschlüsselt, in welchen kreisfreien Städten der Anstieg der Baulandpreise zwischen 2015 und 2024 am höchsten war.
Betrachtet man den Anstieg der Baulandpreise für Mehrfamilienhäuser in mittlerer Lage, ist Rostock Spitzenreiter. In der Hansestadt stieg der Kaufpreis für Wohnbauplätze von 60 Euro auf 543 Euro pro Quadratmeter – und damit um 805 Prozent. Auf dem zweiten Platz folgt Darmstadt, wo der Preis um 167 Prozent nach oben ging. In Hamm waren es im selben Zeitraum 159 Prozent. Zu den weiteren Städten mit dem größten Preisanstieg bei Mehrfamilienhaus-Bauland gehören laut Bundesbauministerium Brandenburg an der Havel, Freiburg, Frankfurt am Main, Berlin, Erlangen, Rosenheim, Emden und Kaufbeuren.
Bei der Bauland-Preisentwicklung für Eigenheime, liegt ebenfalls Darmstadt vorn (ein Anstieg um 167 Prozent). Eine ähnliche Entwicklung gab es in Fürth (160 Prozent) und Chemnitz (155 Prozent). Zu den sieben weiteren Städten mit hohen Anstiegen zählen Berlin, Jena, Freiburg, Braunschweig, Mainz, Rosenheim und Kaufbeuren.
Linken-Politikerin Lay fordert Maßnahmen gegen Spekulation. „Der Spekulation mit Boden muss der Riegel vorgeschoben werden, denn wir brauchen mehr bezahlbare Wohnungen“, sagte die wohnungspolitische Sprecherin der Linksfraktion dem RND. „Die Explosion der Bodenpreise ist unsozial und gefährlich: Diejenigen, die viel Grund und Boden besitzen, werden durch Abwarten reicher.“
Sie schlug unter anderem vor, sich an Wien zu orientieren: „Kommunen müssen die Möglichkeit erhalten, Grundstückspreise, die für den sozialen Wohnungsbau vorgesehen sind, zu deckeln“, forderte sie.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Caren Lay
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Bundesregierung, Linken, Redaktionsnetzwerks Deutschland, Bundesbauministerium, Wohnungsmarkt, Kommunen.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis findet im Zeitraum zwischen 2015 und 2024 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Rostock, Darmstadt, Hamm, Brandenburg an der Havel, Freiburg, Frankfurt am Main, Berlin, Erlangen, Rosenheim, Emden, Kaufbeuren, Fürth, Chemnitz, Jena, Braunschweig, Mainz.
Worum geht es in einem Satz?
Die Baulandpreise in Deutschland sind in den letzten zehn Jahren stark gestiegen, mit einem Anstieg von bis zu 805 Prozent in Rostock, was Linken-Politikerin Caren Lay zu Forderungen nach Maßnahmen gegen Spekulation und zur Schaffung bezahlbarer Wohnungen veranlasst hat.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Starker Anstieg der Baulandpreise in Deutschland
- Preisanstieg in den letzten zehn Jahren
- Höchster Preisanstieg in Rostock, Darmstadt, und Hamm
- Kaufpreise für Wohnbauplätze stark gestiegen
- Preisentwicklung für Mehrfamilienhäuser untersucht
- Anstieg auch bei Bauland für Eigenheime
- Forderungen nach Maßnahmen gegen Spekulation
- Politische Diskussion über soziale Wohnungsbaupolitik
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Baulandpreise in Deutschland stark gestiegen, besonders in Rostock, Darmstadt und Hamm.
- Bundesregierung gab Antwort auf Anfrage von Linken-Politikerin Caren Lay.
- Übersicht über ansteigende Baulandpreise in kreisfreien Städten für 2015 bis 2024.
- Rostock Spitzenreiter mit einem Anstieg um 805 Prozent.
- Darmstadt und Hamm auf den Plätzen zwei und drei.
- Lay fordert Maßnahmen gegen Spekulation mit Boden.
- Vorschlag zur Deckelung von Grundstückspreisen für sozialen Wohnungsbau, orientiert an Wien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Starker Anstieg der Baulandpreise
- Höhere Kosten für Mehrfamilienhäuser
- Erschwerter Zugang zu bezahlbarem Wohnraum
- Zunahme der Spekulation mit Boden
- Ungleichheit zwischen Grundeigentümern und Mietern
- Forderung nach Maßnahmen gegen Preisspekulation
- Vorschlag zur Deckelung von Grundstückspreisen für sozialen Wohnungsbau
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Linken-Politikerin Caren Lay zitiert, die fordert, der Spekulation mit Boden entgegenzuwirken, um mehr bezahlbare Wohnungen zu schaffen.
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