Rückbau des Atomkraftwerks Grohnde in Niedersachsen
Grohnde () – Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz hat die zweite und damit letzte Rückbaugenehmigung für das Atomkraftwerk Grohnde erteilt. Das hat das Ministerium am Freitag mitgeteilt.
Mit der Genehmigung können nun weitere zentrale Rückbauarbeiten umgesetzt werden, darunter der Abbau des Reaktordruckbehälters sowie des ihn umgebenden biologischen Schildes.
Umweltminister Christian Meyer erklärte, mit der nun erteilten letzten Rückbaugenehmigung eines niedersächsischen Atomkraftwerks und der Kernbrennstofffreiheit des Reaktorgebäudes schaffe man Klarheit und die Voraussetzungen für den sicheren und nachhaltigen Rückbau. Das Atomkraftwerk Grohnde befinde sich im Rückbau und werde nicht wieder in Betrieb gehen.
Gleichzeitig werde in der Region an der Erneuerbaren Zukunft gearbeitet. Am Standort Grohnde sei ein Energiecluster Emmerthal mit riesigen Batteriespeichern, Freiflächen-PV und Umspannwerk geplant.
Die erste Stilllegungs- und Rückbaugenehmigung für das Atomkraftwerk Grohnde war bereits im Dezember 2023 erteilt worden.
Die nun erteilte zweite Genehmigung basiert auf einem Antrag der Betreiberin PreussenElektra aus dem Jahr 2024. Der vollständige Rückbau der Anlage soll bis 2039 abgeschlossen werden.
Anfang April 2026 wurden die letzten Brennelemente aus dem Reaktorgebäude in einen Castor-Behälter überführt und in das Zwischenlager Grohnde gebracht. Ab Herbst 2026 beginnt die Demontage der Einbauten des Reaktordruckbehälters.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Atomkraftwerk (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Christian Meyer, PreussenElektra
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Christian Meyer, PreussenElektra
Wann ist das Ereignis passiert?
- Letzte Rückbaugenehmigung: Nicht erwähnt
- Erste Stilllegungs- und Rückbaugenehmigung: Dezember 2023
- Antrag der Betreiberin: 2024
- Vollständiger Rückbau: Bis 2039
- Überführung der letzten Brennelemente: Anfang April 2026
- Beginn der Demontage: Herbst 2026
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Grohnde, Niedersachsen.
Worum geht es in einem Satz?
Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt hat die zweite Rückbaugenehmigung für das Atomkraftwerk Grohnde erteilt, wodurch zentrale Rückbauarbeiten, einschließlich des Abbaus des Reaktordruckbehälters, vorangetrieben werden können, während gleichzeitig an Projekten für erneuerbare Energien in der Region gearbeitet wird.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Erteilung der Rückbaugenehmigung durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
- Antrag der Betreiberin PreussenElektra aus dem Jahr 2024
- Erstmalige Stilllegungs- und Rückbaugenehmigung im Dezember 2023
- Beginn des Rückbaus des Atomkraftwerks Grohnde
- Kernbrennstofffreiheit des Reaktorgebäudes
- Planung eines Energieclusters Emmerthal in der Region
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz erteilt zweite Rückbaugenehmigung für Atomkraftwerk Grohnde
- Genehmigung ermöglicht zentrale Rückbauarbeiten, einschließlich Abbau des Reaktordruckbehälters
- Umweltminister Christian Meyer betont Klarheit und sichere Voraussetzungen für Rückbau
- Rückbau des Atomkraftwerks Grohnde wird nicht zu einer Wiederinbetriebnahme führen
- Planung eines Energieclusters Emmerthal mit Batteriespeichern, PV-Anlagen und Umspannwerk
- Erste Stilllegungs- und Rückbaugenehmigung im Dezember 2023 erteilt
- Zweite Genehmigung basiert auf Antrag von PreussenElektra aus 2024
- Vollständiger Rückbau soll bis 2039 abgeschlossen sein
- Letzte Brennelemente im April 2026 in Zwischenlager überführt
- Demontage der Einbauten des Reaktordruckbehälters ab Herbst 2026 geplant
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erteilung der letzten Rückbaugenehmigung
- Durchführung zentraler Rückbauarbeiten
- Abbau des Reaktordruckbehälters
- Abbau des biologischen Schildes
- Klarheit und Voraussetzungen für sicheren Rückbau geschaffen
- Atomkraftwerk Grohnde wird nicht wieder in Betrieb genommen
- Planung eines Energieclusters Emmerthal
- Entwicklung erneuerbarer Energien in der Region
- Vollständiger Rückbau bis 2039 abgeschlossen
- Demontage der Einbauten des Reaktordruckbehälters ab Herbst 2026
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Umweltminister Christian Meyer erklärte, dass mit der erteilten Rückbaugenehmigung Klarheit und Voraussetzungen für den sicheren und nachhaltigen Rückbau geschaffen werden.
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