Sicherheitsbefugnisse der Nachrichtendienste in Deutschland
Berlin () – Die Bundesregierung will dem Verfassungsschutz deutlich mehr Befugnisse geben. Das berichtet der „Spiegel“.
Nach Informationen des Magazins plant das von Alexander Dobrindt (CSU) geführte Innenministerium unter anderem, dass das Bundesamt heimlich in Computer und Handys von Zielpersonen eindringen und sie per Onlinedurchsuchung durchleuchten dürfen soll. Auch der Einsatz von sogenannter „Künstlicher Intelligenz“, um in großen Datenmengen entscheidende Hinweise zu finden, soll dem Verfassungsschutz erlaubt werden, ebenso wie Software zur Gesichtserkennung. Ein Gesetzentwurf dazu soll bald vorgelegt werden. Auch der Bundesnachrichtendienst (BND) soll mehr Kompetenzen erhalten.
Die Befugnisse der deutschen Nachrichtendienste stammten „noch aus der analogen Zeit“, sagte Marc Henrichmann (CDU), der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums im Bundestag, dem „Spiegel“. In der aktuellen dynamischen Bedrohungslage reichten sie nicht mehr aus.
Der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Sebastian Fiedler, sagte, in Putins Welt herrsche längst ein Krieg, den er auch gegen Europa führe. Wer das unterschätze, gefährde die Sicherheit.
Sinan Selen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, hatte zuletzt angekündigt, seine Behörde zu einem „Abwehrdienst“ umzubauen. Das Amt soll sich künftig auf Spione, Terroristen und gewaltbereite Verfassungsfeinde konzentrieren und deren Pläne möglichst früh durchkreuzen. Von „Detektion und Disruption“ spricht Selen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeskriminalamt (BKA) und Bundesamt für Verfassungsschutz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alexander Dobrindt, Marc Henrichmann, Sebastian Fiedler, Sinan Selen
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesregierung, Verfassungsschutz, Spiegel, Innenministerium, Alexander Dobrindt, CSU, Bundesamt, Künstliche Intelligenz, Bundesnachrichtendienst (BND), Marc Henrichmann, CDU, Parlamentarisches Kontrollgremium, Bundestag, SPD, Sebastian Fiedler, Putins Welt, Sinan Selen, Abwehrdienst, Detektion und Disruption.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesregierung plant, dem Verfassungsschutz erweiterte Befugnisse zu gewähren, darunter die heimliche Onlinedurchsuchung von Geräten und die Nutzung von Künstlicher Intelligenz zur Datenanalyse, um besser auf moderne Bedrohungen reagieren zu können.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geänderte Sicherheitslage in Europa
- Zunehmende Bedrohungen durch Terrorismus und Extremismus
- Notwendigkeit moderner Überwachungstechnologien
- Aufruf nach mehr Effizienz und Reaktionsfähigkeit der Sicherheitsbehörden
- Veraltete Befugnisse der deutschen Nachrichtendienste
- Politischer Druck auf die Bundesregierung zur Anpassung der Sicherheitsgesetze
- Strategische Neubewertung der Rolle des Verfassungsschutzes und anderer Sicherheitsbehörden
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesregierung plant mehr Befugnisse für den Verfassungsschutz
- BKA und BND sollen heimlich in Computer und Handys eindringen dürfen
- Geplante Neuregelungen beinhalten den Einsatz von KI und Gesichtserkennung
- Gesetzentwurf wird bald vorgelegt
- Marc Henrichmann (CDU) kritisiert bestehende Befugnisse als veraltet
- Sebastian Fiedler (SPD) betont die Gefahren durch Putin
- Sinan Selen kündigt Umbau des Verfassungsschutzes zu einem "Abwehrdienst" an
- Fokus auf Spione, Terroristen und gewaltbereite Verfassungsfeinde
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erhöhung der Befugnisse des Verfassungsschutzes
- Ermöglichung von Onlinedurchsuchungen
- Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Datenanalyse
- Erlaubnis zur Nutzung von Software zur Gesichtserkennung
- Strategische Umgestaltung des Verfassungsschutzes zu einem "Abwehrdienst"
- Fokussierung auf Spione, Terroristen und gewaltbereite Verfassungsfeinde
- Frühzeitige Identifikation und Vereitelung von Bedrohungen
- Anpassung der Nachrichtendienste an moderne Bedrohungslagen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Marc Henrichmann (CDU) äußert, dass die Befugnisse der deutschen Nachrichtendienste "noch aus der analogen Zeit" stammen und in der aktuellen Bedrohungslage nicht mehr ausreichen.
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