CDU lehnt SPD-Vorstoß zu leichteren Aufstiegen im Justizvollzug ab

Politik Schleswig-Holstein: Anforderungen im Justizvollzug

() – Die CDU-Landtagsfraktion in hat sich gegen Vorschläge der SPD ausgesprochen, die Anforderungen für den Aufstieg vom mittleren in den gehobenen Justizvollzugsdienst zu senken. Die rechtspolitische Sprecherin Marion Schiefer warnte in einer Debatte im Landtag davor, Abstriche bei der Qualifikation für Führungspositionen zu machen.

Schiefer betonte, die Eigenverantwortung und Entscheidungsbefugnisse im gehobenen Dienst verlangten eine entsprechende Qualifikation.

Statt die Anforderungen zu senken, verwies sie auf den bestehenden Praxisaufstieg nach Paragraph 27a der Landeslaufbahnverordnung. Dieser ermögliche erfahrenen Bediensteten nach Fortbildung und einer zweijährigen Bewährungsphase den Aufstieg, ohne eine Prüfung ablegen zu müssen.

Die CDU-Politikerin sprach sich zudem klar für die Einstellung von Quereinsteigern wie Sozialarbeitern in den gehobenen Dienst aus.

Diese brächten wertvolle Perspektiven ein und seien für multiprofessionelle Teams unverzichtbar. Der SPD-Antrag zur Personalgewinnung soll nun im zuständigen Ausschuss mit dem Ministerium und den Berufsverbänden vertieft beraten werden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gefängnis (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein, SPD, Marion Schiefer, Landtag, Ministerium, Berufsverbände

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Kiel, Schleswig-Holstein

Worum geht es in einem Satz?

Die CDU-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein lehnt die SPD-Vorschläge zur Senkung der Anforderungen für den Aufstieg im Justizvollzugsdienst ab und plädiert stattdessen für den bestehenden Praxisaufstieg sowie die Einst Einstellung von Quereinsteigern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorschläge der SPD zur Senkung der Anforderungen im Justizvollzugsdienst
  • Bedenken über Qualifikationen für Führungspositionen
  • Forderung nach geeigneter Qualifikation für Eigenverantwortung und Entscheidungsbefugnisse
  • Verweis auf bestehenden Praxisaufstieg nach Paragraph 27a der Landeslaufbahnverordnung
  • Unterstützung für Einstellungen von Quereinsteigern, wie Sozialarbeitern
  • Notwendigkeit multiprofessioneller Teams

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • CDU-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein lehnt Vorschläge der SPD ab
  • Marion Schiefer warnt vor Abstrichen bei Qualifikationen für Führungspositionen
  • Eigenverantwortung und Entscheidungsbefugnisse im gehobenen Dienst erfordern entsprechende Qualifikation
  • Hinweis auf bestehenden Praxisaufstieg nach Paragraph 27a der Landeslaufbahnverordnung
  • Befürwortung von Quereinsteigern wie Sozialarbeitern für den gehobenen Dienst
  • SPD-Antrag zur Personalgewinnung wird im Ausschuss mit Ministerium und Berufsverbänden beraten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ablehnung der Senkung der Anforderungen für Aufstieg
  • Warnung vor Abstrichen bei der Qualifikation für Führungspositionen
  • Betonung der Notwendigkeit entsprechender Qualifikation für Eigenverantwortung
  • Verweisung auf bestehenden Praxisaufstieg ohne Prüfungsanforderung
  • Unterstützung für Einstellung von Quereinsteigern
  • Betonung der Wichtigkeit von Quereinsteigern für multiprofessionelle Teams
  • Vertiefte Beratung des SPD-Antrags im zuständigen Ausschuss mit Ministerium und Berufsverbänden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Die rechtspolitische Sprecherin Marion Schiefer warnte davor, Abstriche bei der Qualifikation für Führungspositionen im gehobenen Justizvollzugsdienst zu machen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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