Social Media: Hubig fordert zeitnah mehr Schutz für junge Menschen

Gesellschaft: Altersgrenzen für soziale Medien in Berlin

Berlin () – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat die Debatte um Altersgrenzen für die Nutzung sozialer begrüßt und strengere Regeln noch in diesem Jahr gefordert.

Der „Rheinischen Post“ sagte Hubig: „Der Staat muss mehr tun, um und im digitalen Raum zu schützen. Dabei kann es nicht nur darum gehen, mehr Medienkompetenz zu vermitteln. Vor echten Gefahren braucht es echten Schutz.“

Weiter sagte die Ministerin: „Für jede Gaststätte und für jedes Kino in gibt es klare Vorgaben zum Jugendschutz. Es ist unlogisch, wenn wir milliardenschwere Plattformen mit manipulativen Algorithmen laxer behandeln als Eckkneipen oder Ausflugslokale.“

Ihrer Meinung nach laufe die „Debatte derzeit in die richtige Richtung“. Hubig sagte: „Es gibt inzwischen ein breites Bewusstsein dafür, dass die Nutzung der sozialen Netzwerke für Kinder und Jugendliche extrem schädliche Folgen haben kann.“ Aus ihrer Sicht brauche es daher ein „abgestuftes Schutzkonzept“. Sie sagte: „Wir müssen anerkennen, dass unterschiedliche Altersgruppen unterschiedliche Schutzbedürfnisse und unterschiedliche Interessen an digitaler Teilhabe haben.“

Zum weiteren Zeitplan sagte die Justizministerin: „Ich erhoffe mir weitere konkrete Konzepte von der Expertenkommission, die im Auftrag der Bundesregierung Handlungsmöglichkeiten prüft. Spätestens im Sommer, wenn die Ergebnisse der Kommission vorliegen, sollten wir ins Handeln kommen. Jedes weitere Jahr ohne konkrete Schutzvorgaben kann schlimme Folgen haben für die Kinder und Jugendlichen, die jetzt gerade heranwachsen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute mit ihren (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Stefanie Hubig, SPD, Rheinische Post, Bundesregierung, Expertenkommission

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Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig fordert strengere Altersgrenzen für soziale Medien und ein abgestuftes Schutzkonzept, um Kinder und Jugendliche im digitalen Raum besser zu schützen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Erhöhte Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendliche
  • Erwächetes Bewusstsein für Gefahren der sozialen Netzwerke
  • Vergleich zu bestehenden Jugendschutzregelungen in der Offline-Welt
  • Forderung nach stärkerem staatlichem Schutz im digitalen Raum
  • Notwendigkeit eines abgestuften Schutzkonzepts für unterschiedliche Altersgruppen
  • Dringlichkeit einer Regelung zur Vermeidung langfristiger Schäden
  • Erwägung von Expertenmeinungen zur Erstellung konkreter Handlungsmöglichkeiten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesjustizministerin Stefanie Hubig fordert strengere Regeln für soziale Medien
  • Begrüßt die Debatte um Altersgrenzen für die Nutzung sozialer Medien
  • Mahnt staatliche Verantwortung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum an
  • Betont die Notwendigkeit eines "abgestuften Schutzkonzepts"
  • Sieht breites Bewusstsein für die schädlichen Folgen der sozialen Netzwerke
  • Erwünscht weitere konkrete Konzepte von einer Expertenkommission
  • Erwartet schnelle Handlungsmöglichkeiten zum Schutz von Kindern und Jugendlichen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erhöhter Schutz für Kinder und Jugendliche im digitalen Raum
  • Einführung strengerer Regeln für soziale Medien
  • Notwendigkeit eines abgestuften Schutzkonzepts
  • Berücksichtigung unterschiedlicher Altersgruppen und deren Schutzbedürfnisse
  • Gefahren der Nutzung sozialer Netzwerke erkennen
  • Risiken für heranwachsende Kinder und Jugendliche ohne Schutzvorgaben
  • Dringlichkeit konkreter Schutzmaßnahmen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Bundesjustizministerin Stefanie Hubig zitiert, in der sie die Notwendigkeit strengerer Regeln zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in sozialen Medien betont.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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