Wärmepumpenverband kritisiert neues Heizungsgesetz als Rückschritt

Kritik am neuen Heizungsgesetz in Berlin

() – Der Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP), Martin Sabel, hat das neue Heizungsgesetz der scharf kritisiert. „Gegenüber den bisherigen Vorgaben sind die Ankündigungen ein klarer Rückschritt“, sagte Sabel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „Daraus entsteht erhebliche Unsicherheit für die .“

Die müsse spätestens im Laufe der kommenden Jahre nachsteuern. Die Branche brauche eine klare Richtung, an der sie die Beschäftigung von Fachkräften und den Ausbau von Produktionskapazitäten ausrichten könne. „Stattdessen zwingt man sie hier in die Doppelgleisigkeit“, so Sabel.

Positiv äußerte sich Sabel hingegen zur geplanten Förderung von neuen Heizanlagen wie Wärmepumpen. „Angesichts der Unsicherheiten über das Gebäudeenergiegesetz soll in der Heizungsförderung richtigerweise ein Zeichen der Kontinuität gesetzt werden“, sagte er.

Nach den Plänen von Schwarz-Rot soll die von der Ampelkoalition eingeführte Vorgabe, dass neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, ebenso entfallen wie das von den Vorgängerregierungen eingeführte und mehrmals verschärfte Verbot alter Heizkessel. Beratungspflichten beim Heizungskauf sollen entfallen. Kommunen mit weniger als 15.000 Einwohnern sollen nicht mehr zu einer kommunalen Wärmeplanung verpflichtet werden.

Stattdessen soll auch für Bestandsbauten ab 2028 eine sogenannte „Grüngasquote“ von bis zu einem Prozent eingeführt werden. Sie soll regelmäßig angehoben werden, sodass der Anteil an grünem und Biogas steigt. Neu eingebaute Gas- und Ölheizung sollen ab 2029 einen Bioanteil von zehn Prozent haben. Bis 2040 soll der Anteil in drei nicht näher vereinbarten Schritten steigen. Die Heizungsförderung soll bis 2029 sichergestellt werden. 2030 soll überprüft werden, ob die Klimaziele mit der Reform noch erreichbar sind.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Neubau mit Wärmepumpe (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesverband Wärmepumpe (BWP), Bundesregierung, Funke-Mediengruppe, Ampelkoalition, Schwarz-Rot

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Martin Sabel, Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe, kritisiert das neue Heizungsgesetz der Bundesregierung als Rückschritt, der Unsicherheit für die Branche schafft, während er die geplante Förderung neuer Heizanlagen wie Wärmepumpen positiv bewertet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kritik am neuen Heizungsgesetz
  • Rückschritt gegenüber bisherigen Vorgaben
  • Unsicherheit für die Industrie
  • Notwendigkeit einer klaren politischen Richtung
  • Veränderungen bei Heizungsanforderungen
  • Wegfall der 65%-Vorgabe für erneuerbare Energien
  • Wegfall des Verbots alter Heizkessel
  • Entfall von Beratungspflichten beim Heizungskauf
  • Änderungen bei kommunaler Wärmeplanung
  • Einführung der "Grüngasquote" ab 2028
  • Anhebung des Bioanteils in Heizungen bis 2040

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Martin Sabel, Geschäftsführer des BWP, kritisiert das neue Heizungsgesetz der Bundesregierung als Rückschritt
  • Er betont die Unsicherheit, die für die Industrie entsteht
  • Forderung nach klarer Richtung für Fachkräfte und Produktionskapazitäten
  • Positives Feedback zur Förderung neuer Heizanlagen wie Wärmepumpen
  • Pläne der Bundesregierung beinhalten das Entfallen von Vorgaben zu erneuerbaren Energien und Verboten alter Heizkessel
  • Beratungspflichten beim Heizungskauf sollen wegfallen
  • Keine kommunale Wärmeplanung für kleine Kommunen mehr
  • Einführung einer "Grüngasquote" für Bestandsbauten ab 2028
  • Neu eingebaute Gas- und Ölheizungen sollen ab 2029 Bioanteil von zehn Prozent haben
  • Überprüfung der Klimaziele bis 2030 geplant

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erhebliche Unsicherheit für die Industrie
  • Notwendigkeit zur Nachsteuerung der Politik
  • Klare Richtung für Beschäftigung und Produktionskapazitäten nötig
  • Zwang zu Doppelgleisigkeit für die Branche
  • Förderung neuer Heizanlagen als positives Zeichen
  • Entfall von Vorgaben für erneuerbare Energien bei neuen Heizungen
  • Wegfall des Verbots alter Heizkessel
  • Entfall von Beratungspflichten beim Heizungskauf
  • Weniger Verpflichtungen für kleine Kommunen zur Wärmeplanung
  • Einführung einer "Grüngasquote" für Bestandsbauten ab 2028
  • Steigerung des Anteils an grünem Wasserstoff und Biogas
  • Einführung eines Bioanteils bei neuen Gas- und Ölheizungen ab 2029
  • Überprüfung der Klimaziele im Jahr 2030

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Martin Sabel, dem Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe, zitiert. Er kritisiert das neue Heizungsgesetz der Bundesregierung als "klaren Rückschritt" im Vergleich zu den bisherigen Vorgaben.

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