Klöckner verteidigt militärisches Vorgehen gegen den Iran

Politik: Klöckner zu Israel-Iran-Konflikt in Berlin

() – Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat das militärische Vorgehen Israels und der USA gegen den Iran verteidigt und völkerrechtliche Bedenken dagegen zurückgewiesen.

Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte die CDU-Politikerin, die Krise im Nahen Osten habe nicht mit dem Militärschlag begonnen. „Bei der Betrachtung und Bewertung kann die Zeit davor nicht ausgeblendet werden. Israel, die einzige Demokratie im Nahen Osten, ist nahezu umzingelt von Staaten, die Israel und den Westen insgesamt zerstören wollen.“ Der Iran habe überdies weltweit Terroristen finanziert und unterstütze Russlands Angriffskrieg gegen die .

Auf die Frage, ob das Vorgehen gegen den Iran nach ihrer Einschätzung vom Völkerrecht gedeckt sei, sagte Klöckner: „Das Völkerrecht ist wichtig. Aber soll es Schutzmechanismus für Terroristen sein, die ihre eigene abschlachten und systematisch unterdrücken? Wir können das gerne theoretisch durchleuchten.“

Die Bundestagspräsidentin ergänzte: „Aber es ist schon interessant, wer wann das Völkerrecht bemüht. Mir macht Sorge, was auf deutschem Boden passiert – was an Universitäten geschieht und welchen Antisemitismus wir hier wieder haben.“ Der Antisemitismus sei nicht nur rechtsextrem, sondern auch intellektuell-linksextrem und islamistisch-fundamentalistisch. „Da haben wir viel zu tun.“

Neben deutschen Rechtsgelehrten hatten in den vergangenen Tagen unter anderem die SPD-Führung und Uno-Generalsekretär Antonio Guterres die Auffassung vertreten, dass der militärische Angriff auf den Iran nicht vom Völkerrecht gedeckt sei.

4,3/5 (5 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Julia Klöckner am 06.03.2026

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Funke-Mediengruppe, Iran, Russland, Ukraine, SPD, Uno, Antonio Guterres

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 06.03.2026.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Der Ort, an dem das beschriebene Ereignis stattfindet, ist Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) verteidigt das militärische Vorgehen Israels und der USA gegen den Iran und weist völkerrechtliche Bedenken zurück, während sie auf die Bedrohungen durch den Iran hinweist und auf den Antisemitismus in Deutschland aufmerksam macht.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Militärisches Vorgehen Israels und der USA gegen den Iran
  • Vorgeschichte der Krise im Nahen Osten
  • Bedrohung Israels durch umliegende Staaten
  • Unterstützung des Iran für Terrororganisationen
  • Unterstützung des Iran für Russlands Aggression gegen die Ukraine
  • Antisemitismus in Deutschland
  • Öffentliche Diskussion über das Völkerrecht und Terrorismus

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Julia Klöckner verteidigt militärisches Vorgehen Israels und der USA gegen Iran
  • Völkerrechtliche Bedenken werden zurückgewiesen
  • Betont, dass Krise im Nahen Osten nicht mit Militärschlag begann
  • Israel als einzige Demokratie im Nahen Osten beschrieben
  • Iran wird beschuldigt, Terroristen zu finanzieren und Russlands Ukraine-Krieg zu unterstützen
  • Frage zur Völkerrechtskonformität wird diskutiert
  • Klöckner hebt Antisemitismus auf deutschem Boden hervor
  • Antisemitismus nicht nur rechtsextrem, sondern auch linksextrem und islamistisch
  • Kritik an deutschen Rechtsgelehrten, SPD-Führung und Uno-Generalsekretär bezüglich der Völkerrechtsauffassung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verteidigung des militärischen Vorgehens
  • Ablehnung völkerrechtlicher Bedenken
  • Besorgnis über Antisemitismus in Deutschland
  • Hinweis auf unterschiedlichen Antisemitismus
  • Forderung nach Maßnahmen gegen Antisemitismus

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Bundestagspräsidentin Julia Klöckner zitiert, die das militärische Vorgehen Israels und der USA gegen den Iran verteidigt und völkerrechtliche Bedenken zurückweist.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert