Bundesregierung hofft auf Trumps Klarheit bei Handel und Sicherheit

Transatlantische Beziehungen und Sicherheitspolitik in Berlin

Berlin () – Vor dem heutigen Empfang von Kanzler Friedrich Merz (CDU) durch US-Präsident im Weißen hofft die Bundesregierung auf eine klare Haltung Trumps bei Handelspolitik, -Krieg und Nato-Beistandsklausel.

„Deutschland will von den USA für Handel und Investitionen, und eine dauerhafte Verlässlichkeit bei der Unterstützung der Ukraine. Ein erneutes klares Bekenntnis Trumps zu Artikel 5 des Nato-Vertrages, also zur Beistandsklausel, wäre sehr gut“, sagte der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Metin Hakverdi (SPD), dem „Tagesspiegel“ (Dienstagsausgabe). „Sollte der Kanzler das alles erreichen, wäre seine Reise ein enormer Erfolg.“

Neben dem aktuellen Thema Iran dürfte der Kanzler die Sicherheitslage in ansprechen, vor allem den Krieg Russlands in der Ukraine, sagte Hakverdi: „Wichtig wäre außerdem, dass Kanzler und Präsident über Handel und gegenseitige Investitionssicherheit reden.“ Trump habe in seiner gut einjährigen Amtszeit immer wieder „beide Themen – Sicherheit und Handel – miteinander verknüpft“. Deutschland stehe „stark im Fokus der USA“, sagte Hakverdi, der Ende Februar mehrere US-Bundesstaaten besucht hatte: „Von uns Deutschen wird Führung erwünscht und erwartet.“ Deutschland sei die größte ökonomische Kraft und führe Europa sicherheitspolitisch in die Zukunft, sagte der SPD-Politiker: „Diese Rolle Deutschlands wollen alle politischen Akteure in den USA: das Weiße Haus, Republikaner und Demokraten im Kongress.“

Hakverdi erwartet „eher nicht“, dass Trump von Berlin ein stärkeres Engagement in Nahost einfordern wird. „Deutschland spielt im Nahen Osten eine andere Rolle. Militärisch sind wir an dem derzeitigen Konflikt nicht beteiligt“, sagte er. Das auf Eis gelegte Zoll-Abkommen zwischen der EU und den USA sei „nicht tot“, sagte Hakverdi. Die Einigungsbereitschaft sei auf beiden Seiten des Atlantiks da. „Nun geht es weniger um die Zölle, sondern um die Grundsatzfrage: Gelten die Vereinbarungen, die getroffen worden sind? Da hat Trump in der Causa Grönland Zweifel gesät, indem er den EU-Staaten plötzlich zusätzliche Zölle androhte.“ Die EU wolle „keine plötzlichen Volten, sondern Verlässlichkeit“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Weißes Haus (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, US-Präsident, Donald Trump, Weißen Haus, Bundesregierung, Ukraine, Nato, Metin Hakverdi, SPD, Tagesspiegel, Iran, Russland, Republikaner, Demokraten, Kongress, EU.

Wann ist das Ereignis passiert?

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Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Weißes Haus, Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Vor dem Empfang von Kanzler Friedrich Merz durch Donald Trump im Weißen Haus hofft die Bundesregierung auf klare Zusagen zu Handel, Ukraine und der Nato-Beistandsklausel, um eine verlässliche transatlantische Partnerschaft zu fördern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Empfang von Kanzler Friedrich Merz durch US-Präsident Donald Trump
  • Wichtige Themen: Handelspolitik, Ukraine-Krieg, NATO-Beistandsklausel
  • Deutschland will Sicherheit für Handel und Investitionen
  • Dauerhafte Unterstützung der Ukraine gewünscht
  • Erwünschtes Bekenntnis zu Artikel 5 des NATO-Vertrags
  • Sicherheitslage in Europa und Einfluss des Ukraine-Kriegs
  • Verbindung von Sicherheit und Handel betont
  • Deutschland als größte ökonomische Kraft in Europa
  • Erwartung an Deutschland, Führung zu übernehmen
  • Diskussion über Zoll-Abkommen zwischen EU und USA
  • Zweifel an Verlässlichkeit der Vereinbarungen durch Trump

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesregierung erhofft sich klare Haltung Trumps zu Handelspolitik, Ukraine-Krieg und Nato-Beistandsklausel
  • Metin Hakverdi von der SPD äußert Erwartungen an Trumps Bekenntnis zu Artikel 5 des Nato-Vertrages
  • Kanzlerreise nach Washington könnte als enormer Erfolg gewertet werden, wenn Ziele erreicht werden
  • Themen wie Sicherheit in Europa und Handel sollen besprochen werden
  • Deutschland steht im Fokus der USA; es wird Führung erwartet
  • Hakverdi sieht keine Forderung nach stärkerem deutschem Engagement im Nahen Osten
  • Auf Eis gelegtes Zoll-Abkommen zwischen EU und USA ist nicht tot; Einigungsbereitschaft vorhanden
  • Verlässlichkeit in Handelsfragen ist wichtig für die EU

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Hoffnung auf klare Haltung bei Handelspolitik
  • Wunsch nach dauerhafter Verlässlichkeit bei Unterstützung der Ukraine
  • Erfolgreiche Reise des Kanzlers könnte positive Auswirkungen haben
  • Betonung der Sicherheitslage in Europa
  • Beide Themen: Sicherheit und Handel sind eng verknüpft
  • Erwartung von Deutschland als Führungsmacht in Europa
  • Möglichkeit der Einigung über Zoll-Abkommen
  • Bedarf an Verlässlichkeit in Vereinbarungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Metin Hakverdi, der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, äußert die Hoffnung auf ein klares Bekenntnis Trumps zu Artikel 5 des Nato-Vertrages und betont die Bedeutung von Sicherheit und Handel für Deutschland.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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