Transatlantik-Koordinator stellt Bedingungen für Abkommen mit USA

Wirtschaft: Handelsabkommen zwischen Deutschland und USA

() – Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Metin Hakverdi (SPD), stellt Bedingungen für ein neues Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten.

„Ein Abkommen sollte nur dann geschlossen werden, wenn es uns wirksam vor erneuten Zollnachforderungen und vor weiteren geostrategischen Volten dieses Präsidenten schützt“, sagte Hakverdi dem Tagesspiegel. Dabei verwies er auf den Fall Grönland.

„Nach dem Urteil des Supreme Court steht die Frage eines möglichen Zolldeals unter neuen Vorzeichen“, sagte Hakverdi. Zunächst müsse die US-Administration klarstellen, welche konkreten Auswirkungen Trumps jüngste Zollankündigungen habe. Erst auf dieser Grundlage sollten aus seiner Sicht die Verhandlungen fortgesetzt werden.

Die USA und die EU hatten im letzten ein Handelsabkommen geschlossen. Allerdings ist es noch immer nicht ratifiziert. Eine für Dienstag angesetzte Vorabstimmung im Handelsausschuss des EU-Parlaments wurde am Montag nach einer Sondersitzung abgesagt. Die EU will zunächst Klarheit. Hakverdi sieht die Zeit klar aufseiten der Europäer. „Die amerikanische Seite dürfte auf eine rasche Einigung drängen, da der Präsident die neuen Zölle lediglich für einen Zeitraum von 150 Tagen verhängen kann“, sagte der SPD-Politiker.

Nun gehe es darum, sich in Europa eng abzustimmen. Für die sei entscheidend, dass am Ende eine verlässliche und dauerhafte Lösung stehe. „Unser Ziel ist klar: Stabilität und ein fairer Deal“, sagte Hakverdi. Beides müsse jedoch dauerhaft Bestand haben.

In seiner Rolle als Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung sei er häufig in den USA. Auch in Gesprächen mit vielen Republikanern nehme er aktuell einen Wunsch nach mehr Verlässlichkeit wahr. „Nicht wenige stehen dem aktuellen Kurs in kritisch gegenüber“, sagte Hakverdi: „Sie sorgen sich um und europäische Investitionen in den Vereinigten Staaten, die eine zentrale Rolle für wirtschaftliche Dynamik und Arbeitsplätze vor Ort spielen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Metin Hakverdi (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Bundesregierung, SPD, Vereinigte Staaten, Supreme Court, EU, EU-Parlament, American side, Republikaner.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, USA

Worum geht es in einem Satz?

Metin Hakverdi, der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, fordert klare Bedingungen für ein neues Handelsabkommen mit den USA, um vor erneuten Zollanforderungen und politischen Wendungen geschützt zu sein, und betont die Notwendigkeit stabiler und verlässlicher Rahmenbedingungen für europäische Unternehmen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Bedingungen für neues Handelsabkommen
  • Schutz vor Zollnachforderungen und geostrategischen Veränderungen
  • Bezug auf Grönland-Fall
  • Urteil des Supreme Court verändert die Lage
  • Unklare Auswirkungen von Trumps Zollankündigungen
  • Handelsabkommen zwischen USA und EU noch nicht ratifiziert
  • Vorabstimmung im Handelsausschuss abgesagt
  • EU will Klarheit vor dem Fortsetzen von Verhandlungen
  • Zeitdruck durch zeitlich begrenzte Zölle
  • Bedarf an stabilen, verlässlichen Lösungen
  • Wunsch nach mehr Verlässlichkeit bei US-Republikanern
  • Bedenken bezüglich europäischer Investitionen in den USA

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Metin Hakverdi äußert Bedingungen für neues Handelsabkommen mit den USA
  • Abkommen sollte Schutz vor Zollnachforderungen und geostrategischen Risiken bieten
  • Hinweis auf Fall Grönland und Auswirkungen von Trumps Zollankündigungen
  • Handelsabkommen zwischen USA und EU noch nicht ratifiziert
  • Vorabstimmung im EU-Parlament Handelsausschuss abgesagt
  • EU möchte Klarheit vor weiterer Verhandlung
  • Hakverdi sieht Zeit aufseiten der Europäer
  • Ziel ist eine verlässliche und dauerhafte Lösung für Unternehmen
  • Wunsch nach mehr Verlässlichkeit bei Republikanern in den USA
  • Besorgnis über Auswirkungen auf deutsche und europäische Investitionen in den USA

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Notwendigkeit für ein wirksames Schutzmechanismus vor Zollnachforderungen
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  • Abgesagte Vorabstimmung im Handelsausschuss des EU-Parlaments
  • Bedarf an Abstimmung innerhalb Europas
  • Unternehmen benötigen eine verlässliche und dauerhafte Lösung
  • Ziel: Stabilität und ein fairer Deal
  • Wunsch nach mehr Verlässlichkeit aus den USA
  • Besorgnis über deutsche und europäische Investitionen in den USA

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Metin Hakverdi zitiert. Er äußert Bedingungen für ein neues Handelsabkommen mit den USA und betont, dass der Abschluss eines Abkommens nur unter bestimmten Voraussetzungen stattfinden sollte.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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