Merz sieht Iran-Israel-Konflikt "sehr weit oben" auf G7-Agenda

Merz sieht Iran-Israel-Konflikt "sehr weit oben" auf G7-Agenda

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Merz sieht Iran-Israel-Konflikt "sehr weit oben" auf G7-Agenda

Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will den G7-Gipfel in Kanada nutzen, um ausführlich über den Konflikt zwischen Israel und dem Iran zu beraten. „Eines der Themen wird natürlich das sehr aktuelle Thema des Konfliktes im Mittleren Osten sein“, sagte er am Sonntagnachmittag kurz vor seiner Abreise in Berlin.

„Der Fortschritt des Irans auf dem Weg zur Atomwaffe hat dazu geführt, dass Israel am Freitag militärische Ziele im Iran angegriffen hat.“ Dieses Thema werde „sehr weit oben“ auf der Agenda des G7-Gipfels stehen.

„Mein Ziel wird es sein, dass wir uns im Wesentlichen über vier Punkte verständigen“, so Merz. Zentral sei dabei, dass der Iran keine Nuklearwaffen entwickeln und auch keine besitzen dürfe. „Es wäre eine Bedrohung für Israel, den Nahen Osten und die internationale Gemeinschaft insgesamt.“ Darüber hinaus habe Israel das Recht, seine Existenz und die Sicherheit seiner Bürger zu verteidigen. „Das iranische Atomwaffenprogramm ist eine existenzielle Bedrohung für den Staat Israel.“

Klar sei aber auch, dass es jetzt keine Ausweitung des Konfliktes geben dürfe. „Teheran muss die Bombardierung ziviler Ziele in Israel sofort beenden. Weitere Staaten in der Region dürfen nicht zum Kriegsschauplatz werden“, so Merz. Auch in Deutschland wappne man sich für den Fall, dass der Iran israelische oder jüdische Ziele ins Visier nehmen sollte, fügte der Kanzler hinzu. In dem Konflikt müsse letztendlich auch wieder Raum für Diplomatie eröffnet werden. Dazu stehe der Außenminister im engen Austausch mit seinen Amtskollegen in der Region.

Mit Blick auf den voraussichtlichen Verlauf des Gipfels sagte der CDU-Politiker, dass man auch über die Wirtschaftsthemen miteinander sprechen werde. „Dieses Mal wird es um eine klare Perspektive für eine Einigung im Zollstreit gehen. Auch über Fragen der Wirtschaftssicherheit, der Versorgung mit kritischen Rohstoffen und der Zusammenarbeit bei neuen Technologien wollen wir sprechen.“ Zudem wünsche er sich „klare Aussagen“ der G7 zum Thema Migration, so der Kanzler.

In Calgary wird Merz gegen Mitternacht deutscher Zeit ankommen. Von dort geht es direkt zum Gipfelort Kananaskis, inmitten der Rocky Mountains. Am Sonntag ist unter anderem noch ein Gespräch mit Kanadas Premierminister Mark Carney geplant. Das eigentliche Gipfelprogramm beginnt am Montag und läuft bis Dienstag.

In mehreren Arbeitssitzungen soll es um Themen wie den weltweiten Wirtschaftsausblick, Wirtschaftswachstum, Sicherheit und Resilienz gehen. Am zweiten Gipfeltag wird es zudem auch zwei Sondersitzungen zu Themen geben, die über die G7 hinaus gehen, darunter eine Begegnung mit dem ukrainischen Staatspräsidenten Wolodymyr Selenskyj und Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Dann soll es noch um das Thema Energiesicherheit gehen, wo weitere Gastländer hinzukommen. Eine umfangreiche Abschlusserklärung soll es beim diesjährigen Gipfel nicht geben.

Für Merz sind in Kanada auch mehrere bilaterale Treffen geplant, etwa mit Japans Regierungschef Shigeru Ishiba, Indiens Premierminister Narendra Modi, Südafrikas Präsidenten Cyril Ramaphosa sowie Brasiliens Präsidenten Lula da Silva.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz und Charlotte Merz am 15.06.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Friedrich Merz, Charlotte Merz, Mark Carney, Wolodymyr Selenskyj, Mark Rutte, Shigeru Ishiba, Narendra Modi, Cyril Ramaphosa, Lula da Silva

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

CDU, G7, Israel, Iran, Teheran, Deutschland, Kanada, Mark Carney, Wolodymyr Selenskyj, NATO, Mark Rutte, Japan, Shigeru Ishiba, Indien, Narendra Modi, Südafrika, Cyril Ramaphosa, Brasilien, Lula da Silva.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum oder der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist der 15.06.2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Kanada, Calgary, Kananaskis.

Worum geht es in einem Satz?

Bundeskanzler Friedrich Merz plant beim G7-Gipfel in Kanada umfassende Beratungen über den Konflikt zwischen Israel und dem Iran, insbesondere bezüglich des iranischen Atomwaffenprogramms, und strebt eine klare gemeinsame Position sowie diplomatische Lösungen an, während auch wirtschaftliche Themen und internationale Sicherheit auf der Agenda stehen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist der militärische Angriff Israels auf iranische Ziele, der als Reaktion auf den Fortschritt des Iran beim Entwickeln von Atomwaffen angesehen wird. Bundeskanzler Friedrich Merz möchte den G7-Gipfel nutzen, um über diesen Konflikt im Mittleren Osten und die Bedrohung für Israel zu diskutieren.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass Bundeskanzler Friedrich Merz den G7-Gipfel nutzen will, um den Konflikt zwischen Israel und dem Iran zu thematisieren, und dass die internationale Gemeinschaft den Iran anhalten sollte, keine Atomwaffen zu entwickeln. Die Öffentlichkeit und Medien erwarten klare Positionierungen der G7 zu diesem und anderen wichtigen Themen wie Wirtschaft und Migration.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

Bedrohung für Israel, Bedrohung für den Nahen Osten, Bedrohung für die internationale Gemeinschaft, militärische Angriffe Israels auf Iran, Beendigung der Bombardierung ziviler Ziele in Israel, Wappnen Deutschlands für mögliche Angriffe auf israelische oder jüdische Ziele, Eröffnung von Raum für Diplomatie, klare Perspektive für eine Einigung im Zollstreit, Fragen der Wirtschaftssicherheit, Zusammenarbeit bei neuen Technologien, klare Aussagen der G7 zum Thema Migration.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundeskanzler Friedrich Merz zitiert. Er betont, dass der Iran keine Nuklearwaffen entwickeln oder besitzen dürfe, da dies eine existenzielle Bedrohung für Israel, den Nahen Osten und die internationale Gemeinschaft darstelle. Außerdem fordert er, dass Teheran die Bombardierung ziviler Ziele in Israel sofort einstellen müsse und weist darauf hin, dass Raum für Diplomatie geschaffen werden müsse.

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