SPD-Fraktionschefin Midyatli lehnt Sekundärmigrationszentren in Schleswig-Holstein ab

Flüchtlingspolitik in Schleswig-Holstein im Fokus

() – Die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Serpil Midyatli, hat sich gegen die Einrichtung sogenannter Sekundärmigrationszentren in ausgesprochen. Das teilte sie anlässlich der bevorstehenden Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) mit.

Midyatli bezeichnete die EU-Reform als einen schwierigen Kompromiss, bei dem die meisten Änderungen sie nach wie vor traurig stimmten.

Es sei nicht richtig, Geflüchtete zu bekämpfen, stattdessen wünschte sie sich mehr Einsatz bei der Bekämpfung von Fluchtursachen. Positiv bewertete sie, dass Geflüchtete künftig früher arbeiten dürfen, was sie als Schritt für mehr Integration wertete.

Sie forderte, dass wer hier arbeite, auch die zum Bleiben bekommen müsse.

Zwei zentrale richtete die Fraktionsvorsitzende an die schleswig-holsteinische Landesregierung: keine Sekundärmigrationszentren einzurichten und im Umgang mit Geflüchteten so human wie möglich zu bleiben. Zudem müsse der Regelschulzugang für geflüchtete durch das Land gewährleistet werden.

Sie kritisierte, dass die Landesregierung vor zwei Jahren noch keinen Überblick über deren Beschulung gehabt habe.

4,7/5 (30 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Serpil Midyatli (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, Schleswig-Holstein, EU, Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Kiel, Schleswig-Holstein

Worum geht es in einem Satz?

Serpil Midyatli, die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein, lehnt die Einrichtung von Sekundärmigrationszentren ab und fordert eine humanitäre Behandlung von Flüchtlingen sowie besseren Zugang zu Bildung für geflüchtete Kinder.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kritik an der EU-Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)
  • Entstehung von Sekundärmigrationszentren in Schleswig-Holstein
  • Forderung nach humanem Umgang mit Geflüchteten
  • Mangelnder Überblick der Landesregierung über die Beschulung geflüchteter Kinder
  • Wunsch nach mehr Engagement zur Bekämpfung von Fluchtursachen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Serpil Midyatli lehnt Sekundärmigrationszentren in Schleswig-Holstein ab
  • EU-Reform des Asylsystems als schwieriger Kompromiss beschrieben
  • Änderungen stimmen sie traurig
  • Wünscht sich mehr Einsatz gegen Fluchtursachen
  • Positives Feedback zur früheren Arbeitsaufnahme für Geflüchtete
  • Forderung nach Bleiberecht für arbeitende Geflüchtete
  • Appell an Landesregierung: keine Sekundärmigrationszentren und humanen Umgang mit Geflüchteten
  • Regelschulzugang für geflüchtete Kinder gefordert
  • Kritik an fehlendem Überblick über Beschulung vor zwei Jahren

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ablehnung der Einrichtung von Sekundärmigrationszentren
  • Traurigkeit über die EU-Reform
  • Wunsch nach mehr Einsatz gegen Fluchtursachen
  • Positives Signal durch frühere Arbeitsmöglichkeiten für Geflüchtete
  • Forderung nach Möglichkeiten zum Bleiben für Arbeitende
  • Anforderungen an humanen Umgang mit Geflüchteten
  • Gewährleistung des Regelschulzugangs für geflüchtete Kinder
  • Kritik an mangelndem Überblick über die Beschulung von Geflüchteten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der SPD-Landtagsfraktionsvorsitzenden Serpil Midyatli zitiert, die sich gegen die Einrichtung von Sekundärmigrationszentren in Schleswig-Holstein ausspricht und auf die Notwendigkeit hinweist, Fluchtursachen zu bekämpfen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert