Zweifel an EU-Energie-Deal mit Trump

Zweifel an EU-Energie-Deal mit Trump

News - Wirtschaft - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

EU und USA: Energieimporte im Fokus

Brüssel () – Brüssels Zusage an US-Präsident Donald Trump, wonach die EU binnen drei Jahren Flüssigerdgas (LNG), Ölprodukte und Nukleargüter im Wert von 750 Milliarden Dollar aus den USA importieren werde, lässt viele Fragen offen.

EU-Energiekommissar Dan Jörgensen schreibt in Antworten auf EU-Parlamentsanfragen, es sei lediglich „die Absicht privater Akteure, Energie aus den USA zu beziehen“, berichtet der „Spiegel“. Der Wert dieser Importe werde auf 750 Milliarden Dollar „geschätzt“. Die EU und die einzelnen Regierungen selbst „kaufen oder verkaufen keine Energie“, so Jörgensen. Gleichwohl würden Einfuhren aus den USA „dazu beitragen, die verbleibenden russischen Energieeinfuhren schrittweise einzustellen“.

Die Grünen-Europaabgeordnete Jutta Paulus kritisiert gegenüber dem „Spiegel“, Jörgensen wisse genau, „dass diese irrsinnige Summe in keinem Fall erreicht werden wird“, schon allein deshalb, „weil die USA gar nicht so viel exportieren können“. Im vergangenen Jahr hatte die EU nur Energie im Wert von 77 Milliarden Dollar aus den USA bezogen.

4,8/5 (16 Bewertungen)

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Industrieanlagen im Hafen von New York mit Öltanks (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der im Artikel genannten Personen sind:

Donald Trump, Dan Jörgensen, Jutta Paulus.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

EU, US-Präsident Donald Trump, EU-Energiekommissar Dan Jörgensen, Jutta Paulus, die Grünen

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Brüssel, USA (insbesondere New York im Zusammenhang mit den Industrieanlagen).

Worum geht es in einem Satz?

Die EU plant, innerhalb von drei Jahren Energieimporte aus den USA im Wert von 750 Milliarden Dollar zu steigern, was jedoch von EU-Energiekommissar Dan Jörgensen als bloße Absicht privater Akteure und von Grünen-Abgeordneter Jutta Paulus als unrealistisch kritisiert wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zusage der EU an Trump zum Import von Flüssigerdgas und Ölprodukten
  • Geplante Importwerte von 750 Milliarden Dollar
  • Absicht der privaten Akteure im Energiebereich
  • Kritische Stimmen aus dem EU-Parlament
  • Bisherige Importmengen von 77 Milliarden Dollar aus den USA
  • Ziel: Reduzierung russischer Energieimporte

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien wurden nicht beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Absicht privater Akteure, Energie aus den USA zu beziehen
  • Beitrag zur schrittweisen Einstellung von russischen Energieeinfuhren
  • Kritische Einschätzung der erreichten Importhöhe durch Experten
  • Bedenken hinsichtlich der Exportkapazitäten der USA
  • Anstieg der politischen Spannungen zwischen den USA und Russland

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von EU-Energiekommissar Dan Jörgensen zitiert, der betont, dass es sich lediglich um die "Absicht privater Akteure" handelt und dass die EU selbst keine Energie kauft oder verkauft.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert