Rechtsverfahren wegen PKK-Mitgliedschaft in Hamburg
Hamburg () – Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg hat für Dienstag die Urteilsverkündung in einem Strafverfahren wegen mutmaßlicher Mitgliedschaft in der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) angekündigt. Das Gericht teilte mit, dass die Beweisaufnahme in dem Verfahren mit den Angeklagten A. (63) und U. (64) abgeschlossen und die Plädoyers gehalten wurden.
Die Staatsanwaltschaft beantragte für den Angeklagten A. eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten.
Für U. wurde eine Strafe von einem Jahr und neun Monaten gefordert. Die Verteidigungen plädierten jeweils auf Strafen im bewährungsfähigen Bereich.
Den Vorwürfen zufolge sollen die beiden Männer die organisatorischen, finanziellen und propagandistischen Belange der PKK in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gefördert haben.
Laut der Anklage soll A. als mutmaßlicher Leiter des PKK-Gebiets Kiel unter anderem die Vereinnahmung von Spendengeldern in Höhe von 178.000 Euro verantwortet haben. U. wird vorgeworfen, Propagandaveranstaltungen mitorganisiert und Spendengelder in Höhe von 87.550 Euro in seiner Wohnung bei Lübeck verwahrt zu haben.
Das Urteil soll am 23. Dezember um 10 Uhr verkündet werden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Justicia (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Hanseatisches Oberlandesgericht, Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Staatsanwaltschaft.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am 23. Dezember statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Ereignisse finden an folgenden Orten statt: Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Kiel, Lübeck.
Worum geht es in einem Satz?
Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg verkündet am Dienstag ein Urteil im Verfahren gegen zwei Männer, die mutmaßlich in die verbotene PKK involviert waren, während die Staatsanwaltschaft Freiheitsstrafen von zweieinhalb und eineinhalb Jahren fordert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Mutmaßliche Mitgliedschaft in der verbotenen PKK
- Beweisaufnahme abgeschlossen
- Plädoyers gehalten
- Vorwürfe der Förderung organisatorischer, finanzieller und propagandistischer Belange der PKK
- Verantwortlichkeit von A. für Spendeneinnahmen
- Vorwurf gegen U. bezüglich Propagandaveranstaltungen und Verwahrung von Spendengeldern
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Freiheitsstrafe für A. beantragt: zwei Jahre und sechs Monate
- Freiheitsstrafe für U. beantragt: ein Jahr und neun Monate
- Verteidigung plädiert auf bewährungsfähige Strafen
- Beweisaufnahme abgeschlossen
- Plädoyers gehalten
- Urteil wird am 23. Dezember verkündet
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