EU-Politik und Russlands Herausforderungen in Berlin
Berlin () – Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, Armin Laschet (CDU), zeigt sich offen für einen Sondergesandten der Europäischen Union für Russland. „Ich halte es für wichtig, dass wir unsere eigenen europäischen Ideen auf eigenem Wege transportieren“, sagte Laschet den Sendern RTL und ntv.
Als starke Europäer könne man nicht die Amerikaner darum bitten, die Gespräche mit Russland zu führen. Laschet: „Die Person, die dorthin reist und verhandelt, vielleicht auch nicht öffentlich, muss ausstrahlen, dass sie die Autorität hat, für die gesamte Europäische Union oder für Deutschland zu reden.“ Dies müsse nicht immer der Außenminister eines Landes sein.
Den Weg über die Amerikaner bezeichnete Laschet als „stille Post“. Und weiter: „Es geht zu viel verloren, wenn man solche verschlungenen Wege sucht. Im Moment geht es nicht anders, weil dieser Gesprächsfaden mit den Amerikanern begonnen wurde und man den jetzt fortsetzen will. Nur für die Zukunft ist das keine europäische Stärke.“
Gleichzeitig kritisiert Marie-Agnes Strack-Zimmermann Laschet für seine Ideen. „So einfach ist das nicht. Herr Laschet weiß ganz genau, dass Herr Putin, mit Verlaub, keinen Bock auf Europa hat“, sagte die Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung des EU-Parlaments.
Sie sagte zwar, dass eigene Gesprächskanäle wichtig seien, fügte aber hinzu: „Putin will mit uns nicht sprechen. Er ignoriert uns. Er will nicht mal mit der Ukraine sprechen.“ Der Plan des russischen Präsidenten sei es, gemeinsam mit US-Präsident Trump „Europa aufzuteilen“. Die FDP-Politikerin: „Das ist ein sehr ernstes Vorgehen und wird unser Leben in Europa nachhaltig beeinträchtigen, wenn wir jetzt nicht wirklich klar zusammenstehen.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Armin Laschet (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Armin Laschet, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Putin, Trump
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, Europäische Union, RTL, ntv, USA, außenminister, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Ausschuss für Sicherheit und Verteidigung des EU-Parlaments, FDP, Russland, Ukraine
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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Armin Laschet fordert einen EU-Sondergesandten für Russland, um europäische Interessen direkt zu vertreten, während er von Marie-Agnes Strack-Zimmermann für die unrealistische Annahme kritisiert wird, dass Putin an Gesprächen mit Europa interessiert sei.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Europäische Unabhängigkeit in der Außenpolitik
- Wunsch nach eigenständiger Verhandlungsführung
- Kritik an der Rolle der USA in Gesprächen mit Russland
- Bedürfnis nach einer starken europäischen Position
- Skepsis gegenüber der Gesprächsbereitschaft Russlands
- Wahrnehmung von Putins Interessen in Bezug auf Europa
- Bedeutung interner europäischer Kommunikation und Strategie
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Armin Laschet befürwortet einen Sondergesandten der EU für Russland
- Laschet betont die Notwendigkeit, europäische Ideen unabhängig von den USA zu transportieren
- Kritik von Marie-Agnes Strack-Zimmermann an Laschets Ansatz
- Strack-Zimmermann weist darauf hin, dass Putin kein Interesse an Gesprächen mit Europa hat
- Sie betont die Wichtigkeit eigener Gesprächskanäle und warnt vor den Folgen des aktuellen Verhaltens فür Europa
- Hinweis auf ernsthafte geopolitische Herausforderungen und die Notwendigkeit des europäischen Zusammenhalts
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Vorschlag für einen Sondergesandten der EU für Russland
- Stärkung europäischer Verhandlungsführung
- Notwendigkeit eigener europäischer Gesprächskanäle
- Kritik an der Abhängigkeit von amerikanischen Verhandlungen
- Mangelndes Interesse Putins an Gesprächen mit Europa
- Risiko einer einseitigen geopolitischen Aufteilung Europas
- Notwendigkeit gemeinsamen europäischen Handelns für Stabilität
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von Armin Laschet zitiert, in der er sich offen für einen Sondergesandten der Europäischen Union für Russland zeigt und betont, dass die EU eigene Ideen transportieren sollte.
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