Landesjustizministerin startet Initiative für schnellere Sozialgerichtsverfahren

Niedersachsen: Beschleunigung sozialgerichtlicher Verfahren

() – Die niedersächsische Landesregierung hat den Startschuss für eine Bundesratsinitiative gegeben, um sozialgerichtliche Verfahren zu beschleunigen. Das teilte die niedersächsische Justizministerin Kathrin Wahlmann (SPD) am Dienstag in Hannover mit.

Ziel sei es, das Vertrauen der Bürger in die zu stärken und effizientere Abläufe zu schaffen.

Konkret schlägt das Land vor, dass der Vorsitzende eines Gerichts mit Einverständnis aller Beteiligten künftig als Einzelrichter entscheiden kann. Zudem soll eine Frist, nach der eine Klage als zurückgenommen gilt, von drei auf zwei Monate verkürzt werden.

Außerdem plant die Initiative eine Erweiterung der Verschuldenskostenregelung, um etwa Kosten für grundlos nicht wahrgenommene medizinische Untersuchungstermine auf die Verursacher umzulegen.

″Die Sozialgerichtsbarkeit ist das Schutzschild der sozialen Gerechtigkeit″, sagte Wahlmann. Mit den Vorschlägen wolle man dazu beitragen, dass Verfahren schneller würden und der Sozialstaat kein leeres Versprechen bleibe.

Gleichzeitig solle die Justiz entlastet werden. Der Entschließungsantrag soll nun in den Bundesrat eingebracht werden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kathrin Wahlmann (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Niedersächsische Landesregierung, Kathrin Wahlmann (SPD), Bundesrat, Sozialgerichtsbarkeit

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

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Hannover

Worum geht es in einem Satz?

Die niedersächsische Landesregierung plant eine Bundesratsinitiative zur Beschleunigung sozialgerichtlicher Verfahren, um das Vertrauen in die Justiz zu stärken und effizientere Abläufe zu schaffen, unter anderem durch die Möglichkeit, dass der Vorsitzende eines Gerichts als Einzelrichter entscheidet, und eine Verkürzung der Klagefrist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

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Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

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  • Umlegung von Kosten für nicht wahrgenommene Termine auf Verursacher
  • Beitrag zur Erhaltung des Sozialstaats
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Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der niedersächsischen Justizministerin Kathrin Wahlmann zitiert. Sie sagt: ″Die Sozialgerichtsbarkeit ist das Schutzschild der sozialen Gerechtigkeit″.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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