Brantner betrachtet neue US-Sicherheitsstrategie als Chance

Brantner betrachtet neue US-Sicherheitsstrategie als Chance

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Europäische Sicherheitsstrategie im Kontext der USA

Berlin () – Die umstrittene neue Sicherheitsstrategie der US-Regierung ist nach Einschätzung von Grünen-Chefin Franziska Brantner auch eine Chance für Europa.

„Europa hat jetzt die Chance, seine Zukunft selbst zu gestalten“, sagte Brantner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). „Diese Chance dürfen wir nicht verstreichen lassen.“ Der CDU-Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter wiederum sagte den Funke-Zeitungen, die USA seien unter Präsident Donald Trump kein Wertepartner mehr, sondern verfolgten rücksichtslos eigene Wirtschaftsinteressen.

Brantner sagte, dass das Dokument der US-Regierung ein Zeichen dafür sei, „wie schnell sich die geopolitische Lage verändert“. Für Europa bedeute das vor allem, dass es keine Zeit mehr verlieren dürfe. Der Kontinent müsse jetzt in die eigene Souveränität investieren. Konkret nannte die Grünen-Chefin die digitale Infrastruktur, den Zugang zu kritischen Rohstoffen und mehr Zusammenarbeit in der Verteidigungs- und Rüstungspolitik. „Das ist auch und vor allem die Aufgabe der deutschen Bundesregierung.“

CDU-Verteidigungsexperte Kiesewetter sagte: „Die neue US-Sicherheitsstrategie bestätigt, was längst klar ist: Die Trump-USA sind keine klassischen Wertepartner mehr, sondern verfolgen rücksichtslos eigene Wirtschaftsinteressen.“ Das Zeitalter der „strategischen Bequemlichkeit“ sei für die Europäer endgültig vorbei. Europa müsse jetzt umgehend gesellschaftlich, militärisch und ökonomisch stärker werden. „Nur so verhindern wir, zum Spielball von Washington, Moskau oder Peking zu werden.“

Die neue US-Sicherheitsstrategie war Ende der Woche vom Weißen Haus veröffentlicht worden. Sie zeichnet ein düsteres Bild von Europa und beschreibt den Kontinent als Raum des zivilisatorischen Niedergangs. Die Nato wird nur am Rande erwähnt, die Europäische Union hält die Trump-Regierung für eine Bedrohung von US-Interessen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Franziska Brantner (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Franziska Brantner, Roderich Kiesewetter, Donald Trump

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Grünen, Funke-Mediengruppe, CDU, Trump-Regierung, Nato, Europäische Union, deutsche Bundesregierung.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, USA

Worum geht es in einem Satz?

Franziska Brantner, die Grünen-Chefin, sieht in der neuen US-Sicherheitsstrategie eine Chance für Europa, seine Zukunft selbst zu gestalten und fordert Investitionen in Souveränität, während der CDU-Experte Kiesewetter warnt, dass die USA unter Trump keine verlässlichen Wertepartner mehr sind.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Veröffentlichung der neuen US-Sicherheitsstrategie
  • Geopolitische Veränderungen unter Präsident Donald Trump
  • Verlust des Wertepartnerschafts zwischen den USA und Europa
  • Fokus auf eigene Wirtschaftsinteressen der USA
  • Kritische Einschätzungen zur Lage in Europa
  • Betonung der Notwendigkeit europäischer Souveränität
  • Mangelnde Erwähnung der NATO in der US-Strategie
  • Wahrnehmung der EU als Bedrohung für US-Interessen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Franziska Brantner sieht neue US-Sicherheitsstrategie als Chance für Europa
  • Brantner betont die Notwendigkeit, die eigene Zukunft zu gestalten und wichtige Investitionen zu tätigen
  • Roderich Kiesewetter kritisiert, dass die USA unter Trump kein Wertepartner mehr sind
  • Kiesewetter fordert Europa auf, seine gesellschaftliche, militärische und ökonomische Stärke zu erhöhen
  • US-Sicherheitsstrategie beschreibt Europa als Raum des zivilisatorischen Niedergangs
  • Nato nur am Rande erwähnt, EU wird als Bedrohung für US-Interessen angesehen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Chance für Europa, die Zukunft selbst zu gestalten
  • Dringlichkeit, Souveränität zu investieren
  • Notwendigkeit, digitale Infrastruktur auszubauen
  • Zugang zu kritischen Rohstoffen sichern
  • Mehr Zusammenarbeit in Verteidigungs- und Rüstungspolitik
  • Gesellschaftlich, militärisch und ökonomisch stärker werden
  • Verhinderung, zum Spielball von Washington, Moskau oder Peking zu werden
  • Ende der "strategischen Bequemlichkeit" für Europa
  • Europa muss zukunftsorientierte Maßnahmen ergreifen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Franziska Brantner und Roderich Kiesewetter zitiert. Brantner betont, dass Europa die Chance hat, seine Zukunft selbst zu gestalten, während Kiesewetter die USA unter Trump als keinen Wertepartner mehr bezeichnet.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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