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Gesundheitspolitik in Berlin: Geschlechtersensible Medizin stärken
Berlin () – Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) will die Förderung zur geschlechtersensiblen Medizin insgesamt weiter ausbauen.
„Medikamente und Therapien wurden jahrzehntelang fast ausschließlich an Männern erforscht, das ist nicht haltbar“, sagte Bär der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Wir setzen in dieser Legislaturperiode einen Schwerpunkt auf die Stärkung der Frauengesundheit – das ist für mich eine Herzensangelegenheit.“
Deshalb stelle ihr Ministerium jährlich bis zu 17,75 Millionen Euro zur Verfügung. „Damit werden wir künftig eine bessere Passung von medikamentösen und auch anderen Formen der Therapie für alle Geschlechter erreichen“, sagte Bär.
Vor Kurzem hatte eine aktuelle Studie aus Australien gezeigt, dass Frauen ein genetisch bedingt höheres Risiko haben, an einer klinischen Depression zu erkranken als Männer.
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Dorothee Bär am 15.10.2025
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Wann ist das Ereignis passiert?
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet, sind: Berlin, Australien.
Worum geht es in einem Satz?
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär plant, die Förderung für geschlechtersensible Medizin zu steigern und jährlich bis zu 17,75 Millionen Euro bereitzustellen, um die Frauengesundheit zu stärken und die Erforschung von Medikamenten und Therapien für alle Geschlechter zu verbessern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Mangelnde Berücksichtigung der Frauengesundheit in der medizinischen Forschung
- Forschungsschwerpunkt lag jahrzehntelang auf Männern
- Aktuelle Studie aus Australien über höheres Risiko von Frauen für klinische Depression
- Politischer Wille zur Stärkung der Frauengesundheit
- Bereitstellung von finanziellen Mitteln zur Förderung geschlechtersensibler Medizin
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Artikel erwähnt keine spezifischen Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ausweitung der Förderung für geschlechtersensible Medizin
- Bessere Passung von Therapien für alle Geschlechter
- Stärkung der Frauengesundheit
- Jährliche finanzielle Unterstützung von bis zu 17,75 Millionen Euro
- Aufmerksamkeit auf geschlechtsspezifische Risikofaktoren in der Gesundheit
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär zitiert, in der sie die Notwendigkeit einer geschlechtersensiblen Medizin betont und die finanzielle Unterstützung ihres Ministeriums ankündigt.
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