Grüne wollen im Bürgergeld bei den Unterbringungskosten sparen

Wirtschaftliche Herausforderungen in Berlin angehen

() – Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch sieht in der Debatte über die Reform des Bürgergeldes in den Wohnkosten ein großes Einsparpotenzial. Das Problem dabei seien nicht die Menschen im Leistungsbezug, „sondern große Konzerne, die die Mieten immer weiter nach oben treiben und auf Kosten des Staates über die Kosten der Unterkunft im versuchen, immer mehr Profit zu machen“, sagte Audretsch den Sendern RTL und ntv.

Das zu beenden wäre zentral, um einzusparen. Dazu müsste die zum einen die Mieten regulieren.

Zudem könnten die Jobcenter befähigt werden, gegen Wuchermieten, „also Mieten, die 20 bis 30 Prozent über der ortsüblichen Miete liegen“, hart vorzugehen. Audretsch sieht hier großes Einsparpotential.

Gegenüber Ausgaben von 14 Milliarden im Jahr 2011 hat der Staat im vergangenen Jahr 18 Milliarden Euro für die Unterbringung von Bürgergeldempfängern ausgegeben, vier Milliarden Euro mehr. „Daran kann man sehen, wie viel Potenzial an der Stelle liegt, wenn man gegen diese Machenschaften auch von großen Immobilienkonzernen einmal hart vorgeht, auch im Rahmen des Bürgergeldes“, so Audretsch.

4,3/5 (28 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wohnungen in einem Plattenbau (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen in dem Text sind:

Grüne, Jobcenter, Staat.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch sieht in der Reform des Bürgergeldes ein großes Einsparpotenzial durch Regulierung der Mieten und ein hartes Vorgehen gegen Wuchermieten, die von großen Immobilienkonzernen erhöht werden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der Wohnkosten
  • Gewinnausschüttungen großer Immobilienkonzerne
  • Einseitige Belastung des Staates durch Mietkosten
  • Hohe Ausgaben im Zusammenhang mit Bürgergeld
  • Fehlende Regulierung der Mieten
  • Problematisches Verhältnis zwischen Rentabilität und sozialer Verantwortung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einsparpotenzial im Bürgergeldsystem
  • Notwendigkeit der Mietregulierung
  • Jobcenter sollen gegen Wuchermieten vorgehen
  • Erhöhung der Staatsausgaben für Unterbringung von Bürgergeldempfängern
  • mögliche Reduzierung der Ausgaben durch Maßnahmen gegen Immobilienkonzerne

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von Andreas Audretsch zitiert. Er äußert sich zur Reform des Bürgergeldes und sieht Einsparpotenziale bei den Wohnkosten, insbesondere in Bezug auf die Mieten großer Konzerne.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert