Münsteraner Forscher prognostizieren hohen Energiebedarf für Batterieproduktion

Energiebedarf der Batteriezellproduktion in Europa

Münster () – Ein Forschungsteam der Universität Münster hat berechnet, dass für eine autarke Batteriezellproduktion bis 2050 jährlich rund 250 Terawattstunden benötigen wird. Derzeit werden nur 6,8 Prozent der für die Zellproduktion benötigten Energie in Europa bereitstellt, der Rest wird importiert, wie die Universität mitteilte.

Laut den Forschern um Simon Lux würde eine gut ausgebaute Recyclinginfrastruktur den Energiebedarf um 33 bis 46 Prozent reduzieren.

Zusätzlich benötige Europa jährlich 200 bis 250 Terawattstunden zum Laden von Elektrofahrzeugen und zum Ausgleich von Effizienzverlusten. Andererseits könnten durch den Einsatz von Elektromotoren und stationären Speichern 90 Terawattstunden eingespart werden, die sonst für fossile Brennstoffe verbraucht würden.

Die Wissenschaftler appellieren an die EU-, durch entsprechende Regulierungen zu ermöglichen, nachhaltige Recyclingkapazitäten zu entwickeln.

Die basiert auf einer Lebenszyklusanalyse und einem Simulationsmodell der Universität Münster.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Universität Münster, EU-Politik

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Münster

Worum geht es in einem Satz?

Ein Forschungsteam der Universität Münster hat ermittelt, dass Europa bis 2050 jährlich etwa 250 Terawattstunden Energie für eine autarke Batteriezellproduktion benötigt, während eine verbesserte Recyclinginfrastruktur den Bedarf um bis zu 46 Prozent senken könnte, während gleichzeitig die EU-Politik gefordert wird, Unternehmen zur Entwicklung nachhaltiger Recyclingkapazitäten zu ermutigen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Berechnung des Energiebedarfs für Batteriezellproduktion in Europa bis 2050
  • Derzeit nur 6,8 Prozent der Energie in Europa für Zellproduktion bereitgestellt
  • Notwendigkeit einer gut ausgebaute Recyclinginfrastruktur
  • Jährlicher Energiebedarf für Elektrofahrzeuge und Effizienzverluste
  • Einsparpotential durch Elektromotoren und stationäre Speicher
  • Appell an EU-Politik für Unterstützung nachhaltiger Recyclingkapazitäten
  • Grundlage der Studie: Lebenszyklusanalyse und Simulationsmodell der Universität Münster

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Europa benötigt bis 2050 jährlich rund 250 Terawattstunden Energie für Batteriezellproduktion
  • Derzeit nur 6,8 Prozent der benötigten Energie wird in Europa bereitgestellt
  • Gut ausgebaute Recyclinginfrastruktur könnte Energiebedarf um 33 bis 46 Prozent reduzieren
  • Europa benötigt zusätzlich 200 bis 250 Terawattstunden zum Laden von Elektrofahrzeugen
  • 90 Terawattstunden könnten eingespart werden durch Einsatz von Elektromotoren und stationären Speichern
  • Appell an die EU-Politik zur Förderung nachhaltiger Recyclingkapazitäten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Wissenschaftler zitiert, die an die EU-Politik appellieren, Unternehmen durch entsprechende Regulierungen nachhaltige Recyclingkapazitäten zu ermöglichen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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