Verkehrssenatorin will Sicherheit auf Berlins Schulwegen erhöhen

Verkehrssenatorin will Sicherheit auf Berlins Schulwegen erhöhen

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Verkehrssenatorin will Sicherheit auf Berlins Schulwegen erhöhen

() – Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) will die auf Berlins Schulwegen für und erhöhen.

„Wir erarbeiten zurzeit mit der Bildungsverwaltung ein schulisches Mobilitätsmanagement, um die Schulwegsicherheit ganz erheblich zu erhöhen“, sagte sie dem Tagesspiegel. „Zusammen mit Schulen und Bezirksämtern sollen Schulwegpläne erstellt werden“, sagte Bonde.

Parallel dazu wolle die Senatsverkehrsverwaltung ein digitales Tool etablieren, in dem den Schulweg ihrer Kinder eintragen können und sichere Routen angezeigt bekommen.

Sie verteidigte die Rückkehr von Tempo 30 auf Tempo 50 an 23 Straßenabschnitten in Berlin. Es sei nicht richtig, dass dadurch Schulkinder zusätzlich gefährdet würden.

„Meine Verwaltung hat an keinem der 23 Straßenabschnitte einen hochfrequentierten Schulweg festgestellt, an dem gleichzeitig eine potenzielle Gefährdung vorliegt“, sagte Bonde. Hätte die Verwaltung dies festgestellt, „wäre es dort unter gar keinen Umständen zur Aufhebung von Tempo 30 gekommen“.

Bonde zeigte sich außerdem offen dafür, autofreie Straßen vor Schulen – nach französischem Vorbild – zu etablieren.

„Wenn in Studien nachgewiesen wird, dass autofreie Schulstraßen tatsächlich die Risiken verringern, bin ich offen dafür“, sagte sie. Sie fürchte aber, dass man das Problem damit nur vom Schultor an die nächste Ecke verlagere.

„Oft resultiert die Gefahr ja aus dem Autoverkehr der Eltern“, sagte die Verkehrssenatorin. Mit Blick auf die Einrichtung von verkehrsberuhigten Kiezen sagte sie, „Poller sollten das letzte Mittel und die Ausnahme sein“.

Bonde äußerte sich auch zur Sicherheit beim Fahrradfahren für Kinder ab zehn Jahren, die laut Regelung auf der Fahrbahn radeln müssen, wenn keine Radwege vorhanden sind.

„Als Mutter würde ich dem Zehnjährigen empfehlen, den Radweg zu benutzen, wo es einen gibt, und ansonsten durch Nebenstraßen zu fahren“, sagte die CDU-Politikerin. Außerdem solle das Kind einen Helm tragen, gut sichtbar sein, möglichst die Radfahrprüfung absolvieren und „einfach ganz, ganz vorsichtig“ sein.

Die Altersgrenze von zehn Jahren für das Verbot, auf dem Gehweg zu radeln, sei in der Tat „sehr niedrig“. Aber das sei Bundesrecht.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Straßenverkehr in Berlin-Kreuzberg (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Tagesspiegel, Senatsverkehrsverwaltung, französisches Vorbild

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Berlin-Kreuzberg.

Worum geht es in einem Satz?

Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde plant, die Sicherheit auf Schulwegen durch ein Mobilitätsmanagement, digitale Routenplanung für Eltern und mögliche autofreie Straßen vor Schulen zu erhöhen, während sie Tempo 30 auf bestimmten Straßen absichert und die Radverkehrssicherheit für Kinder thematisiert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit auf Schulwegen in Berlin sind Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendliche. Verkehrssenatorin Ute Bonde plant Maßnahmen wie Schulwegpläne und ein digitales Tool, um sichere Routen zu identifizieren. Dies geschieht vor dem Hintergrund von Verkehrsunfällen und der Notwendigkeit, den Schulweg für Kinder sicherer zu gestalten.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Verkehrssenatorin Ute Bonde plant Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit auf Schulwegen in Berlin, darunter ein schulisches Mobilitätsmanagement und digitale Tools zur Routenplanung für Eltern. Trotz der Rückkehr zu Tempo 50 auf bestimmten Straßenabschnitten sieht sie keine zusätzliche Gefährdung für Schulkinder und zeigt sich offen für alternative Maßnahmen wie autofreie Zonen, bleibt jedoch skeptisch gegenüber deren Wirksamkeit.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

Erhöhung der Schulwegsicherheit, Erstellung von Schulwegplänen, Etablierung eines digitalen Tools für sichere Routen, Rückkehr von Tempo 30 auf Tempo 50 an bestimmten Straßenabschnitten, Offenheit für autofreie Straßen vor Schulen, mögliche Verlagerung des Problems des Autoverkehrs, Empfehlung zur Nutzung von Radwegen, Sicherheitsmaßnahmen für Fahrradfahrende Kinder, Beibehaltung der Altersgrenze für das Radeln auf dem Gehweg.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) zitiert. Sie sagte, dass an den 23 Straßenabschnitten, wo Tempo 30 auf Tempo 50 angehoben wurde, keine hochfrequentierten Schulwege festgestellt wurden. Außerdem zeigte sie sich offen für autofreie Straßen vor Schulen, wenn nachgewiesen wird, dass dies die Risiken verringert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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