SPD will "Catcalling" strafbar machen

SPD will "Catcalling" strafbar machen

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SPD will "Catcalling" strafbar machen

Berlin () – Die SPD-Bundestagsfraktion will auch verbale sexuelle Belästigung, sogenanntes „Catcalling“, unter Strafe stellen.

„Diese Gesetzeslücke muss geschlossen werden. Solch ein Verhalten können wir nicht tolerieren“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sonja Eichwede dem „Stern“. „Deswegen treten wir als SPD-Bundestagsfraktion dafür ein, einen neuen Straftatbestand gegen verbale sexuelle Belästigung – das sogenannte Catcalling – zu schaffen.“

Eichwede: „Wir sprechen hier von gezielter, erheblicher, mündlicher sexueller Belästigung.“ Verbale sexuelle Belästigung stelle im juristischen Sinne keine Beleidigung oder persönliche Herabsetzung dar, erklärte die Sozialdemokratin. Der Bundesgerichtshof habe in einem Urteil von 2017 festgestellt, dass hier eine Gesetzeslücke vorliege.

Verbale sexuelle Belästigung schüchtere die Opfer, in aller Regel Frauen oder Mädchen, massiv ein. „Nicht die Opfer sollten ihr Verhalten ändern, sondern die Täter“, sagte Eichweide. Studien zeigten, dass häufig Opfer ihr Verhalten änderten und sich zum Teil aus dem öffentlichen Leben zurückziehen würden. „Dem müssen wir entschieden entgegenwirken“, forderte Eichwede.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sonja Eichwede (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Sonja Eichwede

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD-Bundestagsfraktion, Sonja Eichwede, Stern, Bundesgerichtshof

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD-Bundestagsfraktion möchte verbale sexuelle Belästigung, bekannt als "Catcalling", unter Strafe stellen, um eine bestehende Gesetzeslücke zu schließen und den Opfern, meist Frauen und Mädchen, mehr Schutz zu bieten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist das Anliegen der SPD-Bundestagsfraktion, eine Gesetzeslücke zu schließen, die es derzeit erlaubt, verbale sexuelle Belästigung, auch bekannt als "Catcalling", nicht strafrechtlich zu verfolgen. Dies wurde durch einen Urteil des Bundesgerichtshofs von 2017 deutlich, das auf die Notwendigkeit eines neuen Straftatbestands hinweist. Zudem wird betont, dass solches Verhalten nicht toleriert werden kann und die Täter zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die SPD-Bundestagsfraktion plant, verbale sexuelle Belästigung, auch bekannt als "Catcalling", unter Strafe zu stellen, um eine bestehende Gesetzeslücke zu schließen. Sonja Eichwede betont, dass es an den Tätern liegen sollte, ihr Verhalten zu ändern, nicht an den Opfern, die oft durch solche Belästigungen eingeschüchtert werden.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: verbale sexuelle Belästigung wird unter Strafe gestellt, Schließung der Gesetzeslücke, Opfer werden eingeschüchtert, häufig ändern Opfer ihr Verhalten, Opfer ziehen sich aus dem öffentlichen Leben zurück, dem muss entschieden entgegengewirkt werden.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sonja Eichwede, der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD, zitiert. Sie fordert, die Gesetzeslücke bei verbaler sexueller Belästigung (Catcalling) zu schließen, und betont, dass solch ein Verhalten nicht toleriert werden kann. "Nicht die Opfer sollten ihr Verhalten ändern, sondern die Täter," erklärt sie und hebt hervor, dass viele Opfer sich aus dem öffentlichen Leben zurückziehen, was entschieden entgegengewirkt werden müsse.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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