Linke fordert schnelle Umsetzung der Fußfessel bei häuslicher Gewalt

Linke fordert schnelle Umsetzung der Fußfessel bei häuslicher Gewalt

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Linke fordert schnelle Umsetzung der Fußfessel bei häuslicher Gewalt

() – Die Linksfraktion im Landtag von hat die Landesregierung aufgefordert, umgehend die Voraussetzungen für den Einsatz von Fußfesseln bei häuslicher Gewalt nach spanischem Vorbild zu schaffen. Das teilte die Fraktionsvorsitzende Eva von Angern am Montag mit.

Anlass sind mehrere Fälle von versuchten und vollendeten Femiziden in Weißenfels, und im Saalekreis in den vergangenen Tagen.

Von Angern sagte, dass das aktuell im parlamentarischen Verfahren befindliche Sicherheits- und Ordnungsgesetz bereits entsprechende Regelungen aufnehmen solle, um Zeitverzögerungen zu vermeiden. Die Fußfessel müsse jedoch in ein umfassendes Schutzkonzept eingebettet werden, das Beratung, Therapie und gesellschaftliche Aufklärung umfasse.

Weitere der Linken umfassen die Stärkung der Familiengerichte für schnellere Entscheidungen, den Ausbau therapeutischer Täterarbeit und die Schließung von Funklöchern in ländlichen Gebieten für den technisch einwandfreien Einsatz der Fußfesseln.

Langfristig strebe man einen Paradigmenwechsel hin zum präventiven Opferschutz an.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linken-Parteitag (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Landesregierung, Eva von Angern, Sicherheits- und Ordnungsgesetz, Linken.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Magdeburg, Weißenfels, Staßfurt, Saalekreis

Worum geht es in einem Satz?

Die Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt fordert die Einführung von Fußfesseln zum Schutz vor häuslicher Gewalt, angeregt durch recent Femizide, und plädiert für ein umfassendes Schutzkonzept samt Stärkung der Familiengerichte und Verbesserung der Infrastruktur für effektive Anwendung.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Forderungen der Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt sind mehrere kürzlich geschehene Fälle von Femiziden in Weißenfels, Staßfurt und im Saalekreis. Diese Vorfälle haben die Dringlichkeit eines besseren Schutzes vor häuslicher Gewalt verdeutlicht, weswegen die Einführung von Fußfesseln nach spanischem Vorbild gefordert wird.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt fordert die Landesregierung auf, Fußfesseln für Täter häuslicher Gewalt nach spanischem Vorbild einzuführen, nachdem es mehrere Femizide gegeben hat. Dabei betont die Fraktionsvorsitzende Eva von Angern die Notwendigkeit, diese Maßnahmen in ein umfassendes Schutzkonzept einzubetten, das auch therapeutische Unterstützung und gesellschaftliche Aufklärung umfasst.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

Einsatz von Fußfesseln bei häuslicher Gewalt, umfassendes Schutzkonzept, Stärkung der Familiengerichte, schnellere Entscheidungen, Ausbau therapeutischer Täterarbeit, Schließung von Funklöchern in ländlichen Gebieten, präventiver Opferschutz.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Eva von Angern, der Fraktionsvorsitzenden der Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, zitiert. Sie fordert, dass die Voraussetzungen für den Einsatz von Fußfesseln bei häuslicher Gewalt nach spanischem Vorbild umgehend geschaffen werden sollten und betont, dass dies in ein umfassendes Schutzkonzept integriert werden muss, das auch Beratung und gesellschaftliche Aufklärung umfasst.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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