Nouripour für AfD-Verbotsverfahren

Nouripour für AfD-Verbotsverfahren

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Nouripour für AfD-Verbotsverfahren

Berlin () – Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) plädiert für einen Antrag auf ein Verbot der AfD. „Die Verfassungsorgane sollten dem Bundesverfassungsgericht den Auftrag geben, zu prüfen, ob die AfD verfassungswidrig ist“, schreibt Nouripour in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“ (Sonntagausgabe).

„Ein mögliches Verbot ist dabei zu Recht keine politische Entscheidung, sondern kann nur vom unabhängigen höchsten Gericht des Landes ausgesprochen werden. Dies setzt jedoch voraus, dass die zuständigen Verfassungsorgane – , oder Bundesrat – das Gericht anrufen. Das sollten sie tun“, so der Ex-Grünen-Chef.

Bei der AfD gingen völkische, rassistische und menschenfeindliche Äußerungen einher „mit Umsturzphantasien und Aufrufen, sich zu bewaffnen“, schreibt Nouripour: „Demokratische werden aktiv delegitimiert. Die AfD will unsere freiheitliche demokratische Grundordnung ins Wanken bringen. Dem können wir nicht tatenlos zusehen.“

Ein mögliches Parteiverbot sei „dabei zurecht keine politische Entscheidung, sondern kann nur vom unabhängigen höchsten Gericht des Landes ausgesprochen werden“, schreibt Nouripour: „Die Hürden dafür sind zurecht hoch. Und ja eine solche Prüfung wird seine Zeit brauchen und ist nicht ohne Risiko, die Entscheidung des Verfassungsgerichts steht mitnichten schon im Vorhin fest.“

Vermeintliche wahltaktische Überlegungen dürften in dieser Frage keine Rolle spielen, schreibt der Grünen-Politiker: „Dafür steht zu viel auf dem Spiel. Es geht um den Schutz und Bestand der verfassungsgemäßen Ordnung der Bundesrepublik. Wenn es mehr als hinreichende Zweifel gibt, die in diesem Falle sogar vom Verfassungsschutz kommen, besteht Handlungspflicht.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Omid Nouripour (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundestagsvizepräsident, Omid Nouripour, Grüne, AfD, Bundesverfassungsgericht, Tagesspiegel, Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, Verfassungsschutz

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour fordert in einem Gastbeitrag ein Prüfantrag auf ein Verbot der AfD durch das Bundesverfassungsgericht, um deren völkische, rassistische und demokratiefeindliche Äußerungen zu untersuchen und die Grundordnung der Bundesrepublik zu schützen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für Omid Nouripours Forderung nach einem Verbot der AfD sind die als völkisch, rassistisch und menschenfeindlich bezeichneten Äußerungen der Partei sowie die Befürchtung, dass sie die demokratische Grundordnung gefährdet. Nouripour argumentiert, dass die Verfassungsorgane das Bundesverfassungsgericht anrufen sollten, um zu prüfen, ob die AfD verfassungswidrig ist.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) fordert in einem Gastbeitrag, dass die Verfassungsorgane prüfen, ob die AfD verfassungswidrig ist und ein Verbot in Erwägung ziehen sollten. Er warnt vor den völkischen und menschenfeindlichen Äußerungen der Partei, die die demokratische Grundordnung bedrohen, und betont, dass eine solche Entscheidung nur vom Bundesverfassungsgericht getroffen werden kann.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Verbot der AfD, Prüfung der Verfassungswidrigkeit der AfD durch das Bundesverfassungsgericht, Delegitimierung demokratischer Wahlen, Gefährdung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, Handlungspflicht der Verfassungsorgane, Berücksichtigung von mehr als hinreichenden Zweifeln, Risiken und Zeitaufwand bei der Prüfung durch das Verfassungsgericht.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Omid Nouripour, dem Bundestagsvizepräsidenten der Grünen, zitiert. Er plädiert für einen Antrag auf ein Verbot der AfD und fordert die Verfassungsorgane auf, das Bundesverfassungsgericht anzurufen, um zu prüfen, ob die AfD verfassungswidrig ist. Nouripour betont, dass dies keine politische Entscheidung sei, sondern eine rechtliche, und dass man der Bedrohung der demokratischen Grundordnung nicht tatenlos zusehen könne.

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