Gesellschaft und Verwaltung in Deutschland
Berlin () – Für eine Mehrheit der Deutschen sind Behördengänge und bürokratische Vorgänge in den vergangenen Jahren komplizierter geworden. Das berichtet der Nachrichtensender ntv unter Berufung auf eine Forsa-Umfrage in seinem Auftrag. Demnach haben 53 Prozent der Befragten aufgrund eigener Erfahrungen den Eindruck, dass Vorschriften, das Ausfüllen von Formularen, das Beantragen von Genehmigungen oder der Umgang mit Ämtern schwieriger und komplizierter geworden sind. Nur 13 Prozent empfinden eine Vereinfachung. 29 Prozent haben keine Veränderung wahrgenommen.
Besonders häufig beklagen ältere Menschen eine zunehmende Bürokratie. Während 41 Prozent der 18- bis 29-Jährigen den Umgang mit Behörden als komplizierter empfinden, sind es bei den 45- bis 59-Jährigen 60 Prozent und bei den über 60-Jährigen 58 Prozent. Unter den über 60-Jährigen haben lediglich sechs Prozent den Eindruck, dass bürokratische Vorgänge einfacher geworden sind.
Deutliche Unterschiede zeigen sich auch beim Bildungsabschluss. Von den Befragten mit Hauptschulabschluss empfinden 62 Prozent Vorschriften und Verwaltungsvorgänge als komplizierter, bei Menschen mit mittlerem Schulabschluss sind es 58 Prozent. Unter Befragten mit Abitur oder Studium liegt der Anteil dagegen bei 46 Prozent. In dieser Gruppe nehmen immerhin 19 Prozent eine Vereinfachung wahr.
Datenbasis: 1.009 Befragte. Erhebungszeitraum: 21. bis 26. Oktober 2026.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Keine vollständigen Personennamen vorhanden.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, ntv, Forsa
Wann ist das Ereignis passiert?
- bis 26. Oktober 2026
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Laut einer Forsa-Umfrage empfinden 53 Prozent der Deutschen Behördengänge und bürokratische Vorgänge als zunehmend kompliziert, besonders ältere Menschen und Personen mit niedrigeren Bildungsabschlüssen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forsa-Umfrage im Auftrag des Nachrichtensenders ntv zu persönlichen Erfahrungen mit Behörden und bürokratischen Vorgängen
- Befragung von 1.009 Personen vom 21. bis 26. Oktober 2026
- Keine konkreten Ursachen für die wahrgenommene zunehmende Komplexität im Text genannt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- 53 Prozent der Befragten empfinden Behördengänge und bürokratische Vorgänge als komplizierter als früher, 13 Prozent als einfacher und 29 Prozent als unverändert.
- Besonders häufig beklagen Menschen ab 45 Jahren eine zunehmende Bürokratie.
- Befragte mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Schulabschluss empfinden häufiger eine Verschlechterung als Menschen mit Abitur oder Studium.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Nein.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, der Artikel enthält keine zitierte Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation, sondern ausschließlich Umfrageergebnisse.
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