Wirtschaft: Steuerermittlungen in Frankfurt am Main
Frankfurt am Main () – Frankfurter Zollfahnder haben am 27. Oktober rund 4,7 Tonnen unversteuerten Kaffee in einem Lager in Frankfurt sichergestellt. Das teilte das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main mit.
Außerdem durchsuchten die Einsatzkräfte acht Wohn- und Geschäftsräume in der Mainmetropole nach weiteren schriftlichen und elektronischen Beweismitteln.
Die Ermittler des Zolls verfolgen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main seit Ende 2024 die Spur von drei Männern. Diese stehen im Verdacht, unversteuerten Kaffee aus den Beneluxstaaten nach Deutschland unerlaubt eingeführt und damit Steuerhinterziehung begangen zu haben.
Daneben ermittelt die Steuerfahndung wegen des Verdachts der Umsatzsteuer-, Einkommensteuer- und Gewerbesteuerhinterziehung. Den Ermittlungen gingen Feststellungen der Hauptzollämter Darmstadt und Bielefeld voraus.
Bei Geschäftsprüfungen im Betrieb der Beschuldigten und bei Zollkontrollen stellte der Zoll Auffälligkeiten bei der angemeldeten Menge eingeführten Kaffees fest.
Kaffee ist ein Genussmittel, auf das in Deutschland Kaffeesteuer erhoben wird. Als verbrauchsteuerpflichtige Ware unterliegt Kaffee der Überwachung durch den Zoll.
Sobald Röstkaffee aus dem Ausland nach Deutschland eingeführt wird und keine Ausnahmevoraussetzungen vorliegen, entsteht Kaffeesteuer, die abzuführen ist. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel wird zeigen, ob der durch nicht abgeführte Kaffeesteuer entstandene Steuerschaden von derzeit geschätzten 11.000 Euro auf ein Vielfaches korrigiert werden muss.
Beim Abtransport des sichergestellten Kaffees unterstützte das Technische Hilfswerk, Ortsverband Frankfurt am Main. Die Ermittlungen dauern an.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel werden keine vollständigen Personennamen genannt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Zoll, Zollfahndungsamt Frankfurt am Main, Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main, Steuerfahndung, Hauptzollamt Darmstadt, Hauptzollamt Bielefeld, Technisches Hilfswerk – Ortsverband Frankfurt am Main
Wann ist das Ereignis passiert?
- Oktober
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt am Main
Worum geht es in einem Satz?
Frankfurter Zollfahnder haben rund 4,7 Tonnen unversteuerten Kaffee sichergestellt und ermitteln gegen drei Männer wegen des Verdachts auf illegalen Kaffeeimport und Steuerhinterziehung mit einem bislang geschätzten Kaffeesteuerschaden von 11.000 Euro.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Auffälligkeiten bei den angemeldeten Mengen eingeführten Kaffees bei Geschäftsprüfungen und Zollkontrollen der Hauptzollämter Darmstadt und Bielefeld
- Verdacht gegen drei Männer, unversteuerten Kaffee aus den Beneluxstaaten unerlaubt nach Deutschland eingeführt und dadurch Kaffeesteuer hinterzogen zu haben
- Seit Ende 2024 laufende Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main
- Zusätzlicher Verdacht auf Umsatzsteuer-, Einkommensteuer- und Gewerbesteuerhinterziehung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel werden keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Geschätzter Steuerschaden von derzeit 11.000 Euro durch nicht abgeführte Kaffeesteuer
- Mögliche Korrektur des Steuerschadens auf ein Vielfaches nach Auswertung der Beweismittel
- Durchsuchung von acht Wohn- und Geschäftsräumen zur Suche nach weiteren Beweismitteln
- Andauernde Ermittlungen wegen des Verdachts der Kaffeesteuer-, Umsatzsteuer-, Einkommensteuer- und Gewerbesteuerhinterziehung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main teilte mit, dass Zollfahnder am 27. Oktober rund 4,7 Tonnen unversteuerten Kaffee in einem Frankfurter Lager sichergestellt haben.
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