Gesellschaft: Jugendoffiziere in Berlin
Berlin () – Die ehemalige hochrangige Nato-Strategin Stefanie Babst kritisiert den von Linken, SPD und Grünen in Berlin geplanten Verzicht auf Jugendoffiziere an Berliner Schulen. Solche „linken Pazifismus-Instinkte“ gingen komplett an der Realität vorbei und erschwerten einen Dialog zwischen Bundeswehr und Gesellschaft, sagte Babst dem Fernsehsender „Welt“.
Wenn die Bundeswehr personell aufwachsen solle, was sie ohne Zweifel müsse, wenn sie sich stärker in der Gesellschaft verankern solle, wenn die Menschen verstehen sollten, dass sie einen konkreten Beitrag für die Verteidigung der Freiheit und der Lebensweise leisten sollten, dann müsse man in einen Dialog zwischen Bundeswehr und Gesellschaft kommen, sagte Babst. Die Jugendoffiziere leisteten dabei einen sehr, sehr wichtigen Beitrag und hätten das auch schon immer gemacht. „Es wäre ausgesprochen bedauerlich, wenn hier linke Pazifismus-Instinkte und -Fantasien einmal mehr sich verankern und damit auch komplett an der Realität vorbei sind.“
Der Wunsch nach Frieden sei kein exklusives deutsches Anrecht, so Babst. Von alleine werde es diesen Frieden nicht geben. Man sei als Deutscher nicht der Einzige, der quasi ein Privileg oder vielmehr ein Monopol auf Friedenswünsche habe. Natürlich möchten die Menschen in Deutschland, aber auch in Polen, in Litauen, in Portugal, in Spanien, überall in Europa Frieden. Aber das komme nicht wie Manna vom Himmel, man müsse etwas dafür tun. Und dafür brauche man eine einsatzbereite, verteidigungsbereite Bundeswehr. „Und dafür brauchen wir eine Gesellschaft, die das nicht nur bestaunt von der Seite, sondern auch konkret unterstützt. Und daran würden die Jugendoffiziere ganz sicherlich auch einen wichtigen Beitrag weiter leisten können.“
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Stefanie Babst
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Stefanie Babst, dts Nachrichtenagentur, Linken, SPD, Grünen, Bundeswehr, Nato, Welt, Berlin, Bundeswehr und Gesellschaft
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum bzw. der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist im Text nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die ehemalige NATO-Strategin Stefanie Babst kritisiert den in Berlin geplanten Verzicht auf Jugendoffiziere als realitätsfernen pazifistischen Instinkt, da diese einen wichtigen Beitrag für den Dialog zwischen Bundeswehr und Gesellschaft sowie für eine verteidigungsfähige Bundeswehr leisten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geplantes Vorhaben von Linken, SPD und Grünen in Berlin, auf Jugendoffiziere an Berliner Schulen zu verzichten
- Kritik an „linken Pazifismus-Instinkten“ als Hintergrund für das geplante Vorgehen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erschwerte Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft
- Unterbrochener oder weniger wirksamer Dialog zwischen Bundeswehr und Gesellschaft
- Mangelnde gesellschaftliche Unterstützung für eine einsatz- und verteidigungsbereite Bundeswehr
- Geringere Wahrnehmbarkeit des Beitrags der Bundeswehr zur Verteidigung von Freiheit und Lebensweise
- Potenzielles Zurückdrängen eines personellen Ausbaus der Bundeswehr über Jugendoffiziere
- Rückgang der erwarteten Unterstützung für Friedenssicherung durch konkrete Maßnahmen statt nur durch Wünsche
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Die ehemalige Nato-Strategin Stefanie Babst wird mit direkten Aussagen in dem Artikel zitiert („…sagte Babst dem Fernsehsender ‚Welt‘.“).
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