Sachsens Innenminister will Grundrecht auf Asyl abschaffen

Sachsens Innenminister will Grundrecht auf Asyl abschaffen

News - Regional - Sachsen - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Politik: Asylrecht in Sachsen verschärft

() – Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) hat dafür plädiert, das Grundrecht auf Asyl aus dem Grundgesetz zu streichen. Das geht aus einem Vier-Punkte-Plan zur Verschärfung des Asylrechts hervor, über den die „Leipziger Volkszeitung“ und die „Sächsische Zeitung“ (Freitagsausgaben) berichten.


Mathe Navi 6

„Die Aufnahmekapazität in Städten und Gemeinden muss der Maßstab sein für den Umfang, in dem künftig Asyl gewährt“, sagte Schuster den Zeitungen, die zum „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ gehören. Statt dem individuellen Asylanspruch solle es jährliche Kontingente geben.

„Überforderungen mit Migration wie in den vergangenen zehn Jahren müssen wir mit einer flexiblen Obergrenze vermeiden“, so der CDU-Politiker weiter.

Schuster will mit seinem Papier eine neue Asyl-Debatte eröffnen und darüber in den kommenden Wochen auch mit dem Bundesinnenministerium und den Länderministern beraten. Er sieht im aktuellen Rückgang der Asylanträge seine früheren bestätigt.

„Dass man durch strikte Grenzkontrollen mit Zurückweisungen einen deutlichen Rückgang der Asylzugänge und damit eine echte Migrationswende erreichen kann, dürfte mit dem klaren Kurs der jetzt endgültig bewiesen sein“, sagte der sächsische Innenminister.

Zuletzt war die Zahl der Erstanträge in Sachsen deutlich gesunken: Im Vergleich zu 2024 sind die Zugangszahlen um zwei Drittel zurückgegangen. Die Fortführung der Grenzkontrollen sei deshalb „unerlässlich, wenn wir die Erfolge des neuen Migrationskurses nicht leichtfertig aufs setzen wollen“, so Schuster.

Sein Vier-Punkte-Plan sieht zudem eine Ausreiseerzwingungshaft vor.

„Abgelehnte Asylbewerber, die ihrer Pflicht nicht nachkommen, sollten zur Durchsetzung der freiwilligen Ausreise in Beugehaft genommen werden können“, heißt es in dem Vier-Punkte-Plan, über den die „Leipziger Volkszeitung“ und die „Sächsische Zeitung“ berichten. Dafür müsste das Ausländerrecht entsprechend geändert werden.

Zudem fordert Sachsens Innenminister eine Lockerung der Europäischen Menschenrechtskonvention, damit Straftäter ihren Schutzstatus verlieren.

Schließlich sollten für Einbürgerungen strengere Voraussetzungen gelten, so Schuster. „Die Möglichkeiten der Turboeinbürgerungen sollten vollständig zurückgenommen werden, damit die Integration wieder vor die Einbürgerung tritt.“

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Armin Schuster (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Armin Schuster

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Armin Schuster, CDU, Grundgesetz, Bundesinnenministerium, Länderministern, Sachsen, die Leipziger Volkszeitung, die Sächsische Zeitung, Redaktionsnetzwerk Deutschland, dts Nachrichtenagentur, Europäische Menschenrechtskonvention

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum des Ereignisses: Freitagsausgaben (ohne konkretes Datum); außerdem wird „zuletzt“ genannt, dass die Zahl der Erstanträge in Sachsen im Vergleich zu 2024 stark gesunken ist.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Dresden, Sachsen

Worum geht es in einem Satz?

Sachsens Innenminister Armin Schuster fordert in einem Vier-Punkte-Plan zur Asylrechtsverschärfung u.a. das Streichen des Asylgrundrechts aus dem Grundgesetz, die Umstellung auf jährliche Kontingente, strengere Haft zur Durchsetzung der Ausreise sowie zusätzliche Hürden für Schutzstatus und Einbürgerungen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Überforderungen mit Migration wie in den vergangenen zehn Jahren
  • Notwendigkeit, eine echte Migrationswende durch strikte Grenzkontrollen mit Zurückweisungen zu erreichen
  • Rückgang der Asylanträge, der frühere Forderungen bestätigt
  • Deutlich gesunkene Zahl der Erstanträge in Sachsen im Vergleich zu 2024
  • Notwendigkeit, Erfolge des neuen Migrationskurses nicht aufs Spiel zu setzen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
  • Es wird nur berichtet, dass der Innenminister eine neue Asyl-Debatte eröffnen und mit Bundes- und Länderseite beraten will

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einschränkung des Grundrechts auf Asyl
  • Einführung jährlicher Asylkontingente statt individueller Ansprüche
  • Festlegung einer flexiblen Obergrenze zur Begrenzung von Asylzugängen
  • Möglichkeit der Ausreiseerzwingungshaft für abgelehnte Asylbewerber
  • Änderung des Ausländerrechts zur Durchsetzung von Ausreiseverpflichtungen
  • Lockerung der Europäischen Menschenrechtskonvention zum möglichen Entzug von Schutzstatus für Straftäter
  • Verschärfung der Voraussetzungen für Einbürgerungen
  • Rücknahme von Turboeinbürgerungen zugunsten einer stärkeren Ausrichtung auf Integration vor der Einbürgerung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Armin Schuster wird mit mehreren direkten Zitaten („Die Aufnahmekapazität …“, „Überforderungen …“, etc.) zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert