Gesundheitspolitik: Bürokratieabbau im Krankenhaus in Berlin
Berlin () – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) erhöht den Druck auf Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU), die Bürokratie in den Kliniken zurückzufahren. „Minister Linnemann hat jetzt die Gelegenheit, seine Forderungen nach Entbürokratisierung ganz konkret im Gesundheitswesen umzusetzen“, sagte der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe) vor dem sogenannten Krankenhausgipfel des Verbandes an diesem Montag in Berlin.
Der DKG-Chef verwies darauf, dass Linnemann sich als CDU-Politiker in den vergangenen Jahren immer wieder dafür ausgesprochen habe, Bürokratie abzubauen. „Unter dem Stichwort der Qualitätssicherung haben sich über die Jahrzehnte immer mehr Dokumentationsvorschriften und Regulierungen angesammelt, die der tatsächlichen Behandlungsqualität nicht mehr dienen“, so der DKG-Chef. Man mache ihm einen Vorschlag, sagte Gaß an die Adresse von Linnemann gerichtet.
„Streichen Sie diese unnötigen und teuren bürokratischen Belastungen und geben Sie den Krankenhäusern mehr Raum, hohe Qualität zu liefern, statt viel unnütze Energie dafür zu verwenden, jeden einzelnen Schritt dahin dokumentieren zu müssen“, so der DKG-Chef weiter. Entbürokratisierung und Deregulierung seien auch die „einzige Möglichkeit, die Krankenhäuser von unnötigen Kosten zu befreien, damit man trotz der drastischen Einsparungen im Krankenhaussektor ohne größere Einschränkungen weiter die Menschen versorgen kann.“
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Carsten Linnemann, Gerald Gaß
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), Carsten Linnemann, CDU, Gerald Gaß, Rheinische Post, Bundesgesundheitsminister, Krankenhausgipfel, Verband
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Montag in Berlin statt – konkret im Text als „Montagsausgabe“ und „an diesem Montag“ beschrieben. Ein genaues Datum (z. B. der Kalendertag) wird jedoch nicht genannt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann auf, die Bürokratie in den Kliniken spürbar abzubauen, indem unnötige Dokumentations- und Qualitätssicherungsauflagen gestrichen werden, um Kosten zu senken und die Versorgung ohne größere Einschränkungen weiter zu ermöglichen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Der Druck der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) auf Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann, die Bürokratie in den Kliniken zurückzufahren
- Die Aussage, dass sich unter dem Stichwort Qualitätssicherung über die Jahre immer mehr Dokumentationsvorschriften und Regulierungen angesammelt haben, die der Behandlungsqualität nicht mehr dienen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- DKG erhöht den Druck auf Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann, die Bürokratie in den Kliniken zurückzufahren
- Linnemann wird als aufgefordert dargestellt, seine Forderungen zur Entbürokratisierung im Gesundheitswesen umzusetzen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückführung von bürokratischen Vorgaben und Dokumentationspflichten in den Kliniken
- Entlastung der Krankenhäuser von unnötigen und teuren Regulierungen
- Mehr Raum und Kapazitäten zur Erbringung hoher Behandlungsqualität
- Reduzierung von Energie- und Zeitaufwand für die Dokumentation einzelner Schritte
- Befreiung der Krankenhäuser von unnötigen Kosten, um die Versorgung trotz Einsparungen aufrechtzuerhalten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß wird mit einer Stellungnahme zitiert (u. a. gegenüber Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann).
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