Gesundheitspolitik: Hitzewelle gefährdet Kliniken in Deutschland
Berlin () – Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, hat vor den Folgen der Hitzewelle gewarnt und zusätzliche Mittel für die Kühlung von Kliniken gefordert. In den kommenden heißen Tagen würden viele Patienten und Klinik-Beschäftigte buchstäblich spüren, welche Folgen die chronische Unterfinanzierung der Krankenhäuser habe, sagte Gaß der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).
Die DKG habe ein mehrjähriges Klima-Investitionsprogramm in Höhe von 31 Milliarden Euro vorgeschlagen, das auch Kühltechnik umfassen solle, fügte Gaß hinzu. Die Bundesländer kämen ihrer Pflicht zur vollständigen Finanzierung der Investitionskosten seit Jahrzehnten nicht nach. „Für Klimaanlagen oder andere Kühltechnik bleibt nichts übrig, die Kliniken müssen weiter mit Verschattung, Ventilatoren und Kühlakkus improvisieren“, bemängelte er.
Außerdem übte Gaß Kritik am Sparpaket von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Sollten sich die Streichungspläne aus dem Bundesgesundheitsministerium durchsetzen, blieben gekühlte Krankenhäuser illusorisch, sagte er. Am Donnerstag sind laut Deutschem Wetterdienst Temperaturen von bis zu 36 Grad möglich.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Krankenhaus (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Gerald Gaß, Nina Warken
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, Rheinische Post, Bundesländer, Nina Warken, CDU, Bundesgesundheitsministerium, Deutscher Wetterdienst
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft, fordert angesichts der bevorstehenden Hitzewelle zusätzliche Mittel zur Kühlung von Kliniken und kritisiert die chronische Unterfinanzierung sowie die Sparpläne des Gesundheitsministeriums.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Hitzewelle
- Chronische Unterfinanzierung der Krankenhäuser
- Fehlende Mittel für Kühlung
- Unzureichende Finanzierung durch Bundesländer
- Sparpaket von Gesundheitsministerin
- Hohe Temperaturen (bis zu 36 Grad)
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Patienten und Klinik-Beschäftigte spüren die chronische Unterfinanzierung der Krankenhäuser
- Fehlende Finanzierung führt zu unzureichender Kühlung in Kliniken
- Kliniken müssen improvisieren mit Verschattung, Ventilatoren und Kühlakkus
- Streichungspläne des Bundesgesundheitsministeriums gefährden die Kühlung in Krankenhäusern
- Gekühlte Krankenhäuser bleiben illusorisch
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Gerald Gaß, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Krankenhausgesellschaft, zitiert, der vor den Folgen der Hitzewelle warnt und zusätzliche Mittel für die Kühlung von Kliniken fordert.
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