Ex-US-Sicherheitsberater Bolton kritisiert Trumps Außenpolitik

Ex-US-Sicherheitsberater Bolton kritisiert Trumps Außenpolitik

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Außenpolitik in der Kritik: Trump und Strategielosigkeit

Washington () – Der ehemalige US-Sicherheitsberater John Bolton hat die Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert.



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„Nichts diszipliniert Trump. Er hat keine politische Philosophie, keine übergeordnete Strategie für die nationale Sicherheit und denkt nicht einmal in klassischen politischen Kategorien“, sagte Bolton im Deutschlandfunk. Er handelte „transaktional, punktuell und ad hoc“. So sei es bereits in seiner ersten Amtszeit gewesen und wenn überhaupt, dann sei das in der zweiten Amtszeit noch schlimmer.

Kritik äußerte der Sicherheitsexperte auch an der Nationalen Sicherheitsstrategie der US-, die seiner Ansicht nach von „Isolationisten“ geschrieben wurde. „Deren Argument: Wir haben uns weltweit übernommen. Wir haben keine echten Interessen in oder im Nahen Osten. In vielleicht ein paar – manche sehen nicht einmal die.“ Es sei ein politisches mit „vielen Schlussfolgerungen, viel Ideologie, wenig zur Umsetzung“. Das sei auch gut so, denn so richteten sie weniger Schaden an. „Ich halte das Papier für weitgehend substanzlos“, so Bolton.

Trump sehe die Dinge in der internationalen „grundsätzlich verkehrt“, fügte der frühere Sicherheitsberater hinzu. „Er glaubt, wenn er persönlich mit einem ausländischen Staatschef befreundet ist, dann seien auch die Beziehungen zwischen den Staaten in Ordnung. Das stimmt natürlich nicht.“ Bolton attestierte dem Präsidenten ein „geradezu kindliches Verständnis internationaler Politik“, was „sehr gefährlich“ sei.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Donald Trump (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

John Bolton, Donald Trump

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

John Bolton, Donald Trump, Deutschlandfunk

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Washington

Worum geht es in einem Satz?

Der ehemalige US-Sicherheitsberater John Bolton kritisierte die Außen- und Sicherheitspolitik von Donald Trump scharf, nannte sie ohne Strategie und „ad hoc“ und bezweifelte zudem, dass die Nationale Sicherheitsstrategie der Regierung substanzvoll sei, da sie nach seiner Ansicht eher von Isolationisten mit wenig umsetzbaren ideologischen Schlussfolgerungen geprägt ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Keine politische Philosophie
  • Keine übergeordnete Strategie für die nationale Sicherheit
  • Handeln transaktional, punktuell und ad hoc
  • Nationale Sicherheitsstrategie von „Isolationisten“ geschrieben
  • Viele Schlussfolgerungen, viel Ideologie, wenig zur Umsetzung
  • Weitgehend substanzloses Sicherheitsstrategiepapier
  • Grundsätzlich verkehrtes Verständnis internationaler Politik
  • Annahme, dass Freundschaft zu ausländischen Staatschefs die Beziehungen zwischen den Staaten in Ordnung bringt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Mangelnde oder fehlende übergeordnete Strategie für die nationale Sicherheit
  • Verunsicherung durch transaktionales, punktuelles und ad-hoc Vorgehen
  • Schwächere Umsetzbarkeit der Nationalen Sicherheitsstrategie
  • Höheres Risiko, dass internationale Politikserklärungen ohne Substanz bleiben
  • Potenziell mehr Schaden durch weniger wirkungsvolle bzw. substanzlose Maßnahmen
  • Gefährlichere Fehlinterpretation internationaler Beziehungen durch unrealistische Annahmen über persönliche Kontakte zwischen Staatschefs
  • Erhöhtes Risiko für Fehlentscheidungen in der Außen- und Sicherheitspolitik durch ein „kindliches“ Verständnis internationaler Politik

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. John Bolton wird mit einer Stellungnahme zitiert („Nichts diszipliniert Trump…“, außerdem weitere Aussagen im Deutschlandfunk).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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