Politik: Berlin Linke und Rap-Eklat
Berlin () – Elif Eralp, Spitzenkandidatin der Linken in Berlin, hat sich zwei Wochen nach dem Rapper-Eklat bei einer Wahlveranstaltung der Linken zu den Konsequenzen geäußert. „Der Bezirksverband Neukölln hat uns zudem zugesagt, dass sie alle ihre Veranstaltungen künftig mit uns absprechen“, sagte Eralp dem Nachrichtenportal T-Online. Der Berliner Landesvorstand der Partei hatte die Neuköllner Bezirkssprecher zu einer Sondersitzung geladen. „Dort haben wir den einstimmigen Beschluss gefasst, dass der Auftritt von Dahabflex ein Fehler war und dass wir jegliche Form von Gewalt ablehnen“, so Eralp.
Bei der Wahlveranstaltung des Neuköllner Bezirksverbands Ende August soll der Rapper Dahabflex ein Lied gegen den Krieg Israels in Gaza mit Zeilen wie „Yalla Yalla Intifada Westbank, Palästina, Gaza“ sowie „Death to the IDF“ (Tod der israelischen Armee) gesungen haben. Eralp und die Landesspitze der Linken hatten sich daraufhin scharf distanziert, der Bezirksverband hatte sich dagegen mit dem Rapper solidarisiert.
„Ich habe meine Position ganz klar dazu geäußert“, sagte Eralp. „Die Partei hat sich hinter mich gestellt.“ Weiter sagte sie: „Ich habe sehr viel Zuspruch bekommen.“ Kritik sei an sie persönlich hingegen nicht herangetragen worden.
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Elif Eralp (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Elif Eralp, Dahabflex
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linken, Bezirksverband Neukölln, Berliner Landesvorstand der Partei, T-Online, Neuköllner Bezirksverband
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis (Eralp äußert sich zwei Wochen nach dem Rapper-Eklat; die Wahlveranstaltung des Neuköllner Bezirksverbands Ende August) fand daher im Zeitraum Ende August bis Anfang/Mitte September statt.
Nicht genannt ist dabei ein konkretes Datum.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Neukölln, Neuköllner Bezirksverband (Berlin-Neukölln)
Worum geht es in einem Satz?
Elif Eralp (Linke Berlin) erklärte zwei Wochen nach dem Rapper-Eklat bei einer Wahlveranstaltung, dass der Neuköllner Bezirksverband künftig seine Veranstaltungen mit der Parteiführung abstimmen werde und der Auftritt von Dahabflex als Fehler bewertet sowie jede Form von Gewalt abgelehnt werde.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Rapper Dahabflex soll bei einer Wahlveranstaltung des Neuköllner Bezirksverbands Ende August ein Lied gegen den Krieg Israels in Gaza mit Zeilen wie „Yalla Yalla Intifada…“ sowie „Death to the IDF“ („Tod der israelischen Armee“) gesungen haben
- Elif Eralp und die Landesspitze der Linken hatten sich daraufhin scharf distanziert, während sich der Bezirksverband mit dem Rapper solidarisiert hatte
- Der Berliner Landesvorstand der Partei hatte die Neuköllner Bezirkssprecher zu einer Sondersitzung geladen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Der Bezirksverband Neukölln sagte zu, künftig alle Veranstaltungen mit der Linken abzusprechen
- Der Berliner Landesvorstand der Partei reagierte durch eine Sondersitzung der Neuköllner Bezirkssprecher
- In der Sondersitzung wurde beschlossen, dass der Auftritt von Dahabflex ein Fehler war
- Es wurde beschlossen, jegliche Form von Gewalt abzulehnen
- Eralp berichtet, dass sie von der Partei Unterstützung erhalten habe und dass sie Zuspruch bekommen habe
- Kritik sei ihr persönlich nicht herangetragen worden
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zusage, dass künftig alle Veranstaltungen abgestimmt werden
- Einstimmiger Beschluss, dass der Auftritt von Dahabflex ein Fehler war
- Ablehnung jeglicher Form von Gewalt
- Unterstützung durch die Partei
- Erhalt von viel Zuspruch
- Keine persönliche Kritik an Eralp, die an sie herangetragen wurde
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es wird eine Reaktion von Elif Eralp zitiert, z. B. „Der Bezirksverband Neukölln hat uns zudem zugesagt, dass sie alle ihre Veranstaltungen künftig mit uns absprechen“, sowie weitere Aussagen von ihr.
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