Politik – Ukraine und Russland: Infrastruktur-Abkommen
Kiew () – Die Ukraine hat laut Präsident Wolodymyr Selenskyj vorgeschlagen, dass ihre Partner ein Abkommen mit Russland sichern, um die Zerstörung kritischer Infrastruktur zu stoppen.
Lebensmittel, Energie und andere lebenswichtige Güter seien besonders gefährdet, da russische Angriffe hauptsächlich gegen diese gerichtet seien, teilte Selenskyj am Montag mit. Weiter äußerte er Zweifel daran, dass Russland bereit sei, sich an ein solches Abkommen zu halten.
Sollte es jedoch gelingen, sicherzustellen, dass Russland tatsächlich von Angriffen auf das ukrainische Stromnetz, andere Energieanlagen, kritische Infrastruktur und Versorgungsketten für Lebensmittel absehe, sei die Ukraine bereit, im Gegenzug ihre Angriffe einzustellen. Dies müsse jedoch „zuverlässig und langfristig“ sein und nicht nach den russischen Wahlen zusammenbrechen, wenn der Druck auf Benzin und Diesel für diesen Zeitraum nachlasse, so Selenskyj.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump behauptet, Russland und die Ukraine hätten zugesichert, keine Angriffe mehr auf die Energieanlagen des jeweils anderen Landes zu verüben. Die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten klingen nun aber deutlich zurückhaltender. Aus Moskau gab es unterdessen noch keine Reaktion auf die Behauptung Trumps.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Wolodymyr Selenskyj, Donald Trump
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Ukraine, Präsident Wolodymyr Selenskyj, Russland, Partner der Ukraine, Präsident Donald Trump, US-Präsident Donald Trump, Moskau, russische Wahlen, ukrainische Wahlen, ukrainisches Stromnetz, kritische Infrastruktur, Lebensmittel, Energieanlagen, Versorgungsketten
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Montag statt (Selenskyj teilte dies am Montag mit). Ein konkretes Datum wird nicht genannt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Kiew, Ukraine
Worum geht es in einem Satz?
Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Ukraine vorgeschlagen, dass ihre Partner ein Abkommen mit Russland sichern sollen, damit Angriffe auf ukrainische kritische Infrastruktur wie Stromnetz, Energieanlagen sowie Lebensmittel-Versorgungsketten gestoppt werden und die Ukraine im Gegenzug ihre Angriffe nur bei einer verlässlichen, langfristigen Einhaltung einstellt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Russische Angriffe auf die ukrainische kritische Infrastruktur (insbesondere Stromnetz und andere Energieanlagen)
- Befürchtung, dass Angriffe auch auf Versorgungsketten für Lebensmittel sowie lebenswichtige Güter gerichtet sind
- Unklarheit über die Bereitschaft Russlands, sich an ein mögliches Abkommen zuverlässig und langfristig zu halten
- Druck durch eine mögliche zeitliche Begrenzung nach den russischen Wahlen auf die Einhaltung eines Abkommens
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Selenskyj macht Vorbehalte deutlich, dass Russland ein solches Abkommen möglicherweise nicht einhalten würde
- Trump hatte zuvor behauptet, es gebe Zusagen beider Seiten, keine Angriffe mehr auf Energieanlagen des jeweils anderen Landes zu verüben
- Ukrainische Aussagen wirken im Vergleich dazu zurückhaltender
- Aus Moskau gab es laut Artikel noch keine Reaktion auf Trumps Behauptung
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Vorschlag für ein Abkommen zur Absicherung der Energie- und kritischen Infrastruktur
- Einstellung von Angriffen auf das ukrainische Stromnetz, andere Energieanlagen und kritische Infrastruktur
- Schutz von Versorgungsketten für Lebensmittel durch ein mögliches Vorgehen ohne Angriffe
- Voraussetzung für eine verlässliche und langfristige Umsetzung ohne Zusammenbruch nach russischen Wahlen
- Gegenleistung durch eine Einstellung der eigenen Angriffe, sofern die Zusagen zuverlässig eingehalten werden
- Weitergehende Unsicherheit darüber, ob Russland ein solches Abkommen tatsächlich dauerhaft einhalten wird
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Präsident Wolodymyr Selenskyj äußert in dem Artikel eine Stellungnahme zu einem möglichen Abkommen und dessen Bedingungen sowie zur Reaktion Russlands.
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